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Furtwangen-Triberg (Schwarzwald)

Inbounds starten wandernd in ihr Abenteuer Deutschland

Furtwangen-Triberg (Schwarzwald) - Inbounds starten wandernd in ihr Abenteuer Deutschland
Diese Rotary-Austauschschüler erlebten jetzt eine ereignisreiche Wanderwoche im Schwarzwald

Sie kommen aus aller Welt, sind jung und sehr neugierig, Deutschland und seine Menschen kennenzulernen: 19 Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren nehmen aktuell im Distrikt 1930 am Rotary-Jugendaustausch teil. Jetzt verbrachten sie ihre obligatorische Wanderwoche in Triberg (Schwarzwald) und sammelten dabei vielfältige Eindrücke.

Peter Leinberger11.10.2015

Beim diesjährigen Austausch sind die Mädchen klar in der Überzahl: 15 junge Frauen und nur vier Jungs nehmen dieses Jahr an dem Programm teil. Die Jugendlichen leben für ein Jahr bei ihren Gastfamilien, verteilt über den gesamten Rotary-Distrikt 1930, in der Region von Bruchsal im Norden über Freiburg bis Ulm und Ravensburg.
Die Jugendwanderwoche dient Jahr für Jahr aufs Neue dazu, dass sich die jungen Leute, von denen die meisten erst recht kurze Zeit hier sind und eben erst ihren ersten deutschen Sprachkurs absolviert haben, untereinander besser kennenlernen, Kontakte knüpfen, sich austauschen und miteinander Spaß haben können.
Zu einer beliebten Tradition ist es mittlerweile geworden, dass sich die Jugendgruppe auch dem RC Furtwangen-Triberg vorstellt, verbunden mit einem gemeinsamen Abendessen, das wieder in der Jugendherberge stattfand. Dabei war zu erfahren, dass die Austausch-Teilnehmer zwar noch nicht lange in Deutschland sind, aber dafür schon ganz schön viel erlebt haben. Sie berichteten von ihren ersten Erlebnissen. Tägliches Frühstück mit deutschem Brot. Das ist eine Besonderheit für viele der Schüler, das kennen sie aus ihren Heimatländern – dieses Jahr sind das die USA, Taiwan, Spanien, Italien, Finnland, Kanada, Südkorea, Mexiko, Brasilien, Argentinien, Chile und Ecuador - nicht. Dass Süddeutschland viel Grün und Natur zu bieten hat, ist den jungen Leuten bis dato besonders aufgefallen, ebenso wie die Übersichtlichkeit und Abgeschlossenheit deutscher Ortschaften und die Tatsache, dass es in den Schulen „lange Pausen“ gibt und hierzulande außerdem ganz offensichtlich vergleichsweise viel gelaufen, geradelt und gewandert wird. Letzteres stand selbstredend auch auf dem Programm der Woche in Triberg. Es fand eine Tour zum Hochseilgarten statt und eine Wanderung über Schonach bis zum Reinertonishof in Schönwald. Auch gab es eine Wanderung am Feldberg mit dem RC Hochschwarzwald, eine Runde Golfen in Königsfeld und einen Nachmittag bei den Sportschützen in Brigachtal, organisiert vom RC Villingen-Schwenningen-Mitte. Mit Erika Faust, vom RC Villingen-Schwenningen, der Leiterin der regionalen Arbeitsagentur, standen zudem zwei Firmenbesuche auf dem Programm und, organisiert vom RC Rottweil, außerdem eine Stadtführung in Rottweil, der ältesten Stadt des Landes und ein Besuch im Aquasol-Bad.
Dass die Wanderwoche so gut über die Bühne gehen konnte, ist sicher den hauptverantwortlichen Organisatoren Barbara Heim und Ronald Schlageter, sowie Siegfried Heim vom Rotary-Club Furtwangen-Triberg zu verdanken. Für dieses„überragende Engagement“, das die Drei Jahr für Jahr an den Tag legen, dankte Club-Präsidentin Claudia Homburg herzlich. In diesen Dank stimmten auch die jungen Leute gerne mit ein, die jetzt gespannt sind, wie es für sie in ihrem spannenden Lebensjahr im Ausland weitergehen wird.

Peter Leinberger
Peter Leinberger ist Rotarier seit 1981. Präsident des RC Bruchsal-Bretten 1991/92. Studium der Pharmazie und Studium der Tiermedizin. Nach zuletzt 35 Jahren Selbständigkeit seit 2014 im Ruhestand. Noch vielseitig engagiert u.a. im Tierschutz (TVT AK 6), der Erhaltung alter Haustierrassen (G.E.H.), der Kultivierung von Kakteen (spez. winterharter) und im sozialen Bereich (Pelikan-Verein zur Unterstützung der Palliativ-Station der Rechberg-Klinik, Dr. Gaide-Stiftung). Ab Juli 2015 Berichterstatter des Distrikts 1930 für das Rotary Magazin.