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Ahrensburg

Rotarier fördern Eigenständigkeit

Ahrensburg - Rotarier fördern Eigenständigkeit
Übergabe der Spende an die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnheimes Wilde Rosen: Manfred Gericke (hinten, von links) vom Verein Robben sowie die RC-Präsidenten und Rotarier Petra Marquardt, Großhansdorf, Ulrich Peschel, Ahrensburg, Rudolf Dorsch, Ahrensburg Schloss, und Matthias Behr, Bargteheide (hinten von links) © ahrensburg24.de

Der Verein Robben in Ahrensburg ist ein Zusammenschluss von Eltern der Menschen mit Behinderungen. Um im dritten Haus des Projektes zwei barrierefreie Küchen einbauen zu können, benötigte der Verein 16.000 Euro. Die Rotary Clubs Ahrensburg, Ahrensburg-Schloss, Bargteheide und Großhansdorf halfen.

Can Özren17.03.2017

Mit Hilfe der Benno- und Inge-Behrens-Stiftung hat der Verein Robben in Ahrensburg drei Wohnhäuser für Menschen mit Behinderungen errichtet. Diese stehen im Ortsteil Allmende Wulfsdorf und Wilde Rosen. Die Häuser bieten Raum für Wohngemeinschaften, in denen Menschen mit Behinderungen betreut werden und zum Teil sogar Arbeit im benachbarten Robben-Café finden. Doch der finanzielle Aufwand ist hoch.

Der Verein Robben ist ein Zusammenschluss von Eltern der Menschen mit Behinderungen. Um im dritten Haus des Projektes zwei barrierefreie Küchen einbauen zu können, benötigte er 16.000 Euro – für die Eltern eine kaum zu stemmende Summe. Daher wandte sich Manfred Gericke vom Vorstand des Vereins an den RC Bargteheide. Und von dort ging die Nachricht an die benachbarten Clubs Ahrensburg, Ahrensburg Schloss und Großhansdorf. Alle vier sahen dies als ein bedeutendes Projekt und unterstützten es mit jeweils 3.000 Euro.

Mehr Eigenständigkeit IN NEUEN Küchen

So kam es zu einer besonderen Spendenübergabe – die Präsidenten und Vertreter von vier Serviceclubs trafen sich in der großen Küche des Wohnheimes mit den Bewohnern des Hauses. 13 Frauen und Männer mit unterschiedlichen Fähigkeiten leben gemeinsam in dem Wohnhaus, gegessen wird an einem langen Tisch in der gemeinsamen Küche. Durch den Einbau der Küchen entsteht nun sogar die Möglichkeit, selbst etwas zu kochen. „Eine Autonomie, die die Eltern sich für ihre Kinder wünschen“, sagte Manfred Gericke.

Denn das Konzept der Wohngemeinschaften ist es, die Eigenständigkeit der Menschen zu fördern. „Wir sehen in unseren Kindern nicht die Behinderung, sondern die speziellen Bedürfnisse einer Seelenpflege“, betonte Michaela Volk, ebenfalls im Vorstand des Vereins Robben aktiv.

„Wir sind sehr berührt von der Arbeit des Vereins“, sagte Werner Mitsch vom RC Bargteheide. „Hier hatten wir die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Wir sind beeindruckt von der Arbeit, die hier geleistet wird.“

Monika Veeh