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Wyk auf Föhr

Spielerisch Geld verdient

Wyk auf Föhr - Spielerisch Geld verdient
Die Föhrer Monopoly-Edition erscheint in hochdeutscher und friesischer Sprache. © Stefan Peetz

Monopoly ist seit Jahrzehnten der Klassiker unter den Brettspielen. Der RC Wyk auf Föhr legt jetzt eine Inselversion auf und hat dank der Sponsoren bereits 28.000 Euro erlöst

Can Özren01.06.2019

Als der deutsche Linzenzgeber von Monopoly bei Stefan Peetz anfragte, musste der Inhaber des Spielzeuggeschäfts "Schaukelpferd Wyk" nicht lange überlegen: Eine Föhrer Version des auflagenstärksten Spiels wäre ein idealer Fundraiser für den RC Wyk auf Föhr. Peetz musste zwar in finanzielle Vorleistung für den Erwerb der Lizenz gehen, konnte das Geld aber durch den Verkauf von Straßenfeldern und Ereignis- und Gemeinschaftskarten refinanzieren und Gewinn für seinen Club machen. Die Rotarier unterstützten das Projekt, sodass Peetz loslegen konnte. Er hat alle Straßen und Karten an Sponsoren auf der Insel verkauft: "Die meisten Gemeinden der Insel haben sich beteiligt, die Kurverwaltung, der Hafenbetrieb, die Reederei und viele Geschäfte machen mit einer Straße oder einer Karte mit."

Sogar Gemeinden machen Gewinn
Es steckt eine Menge Arbeit in diesem Projekt, aber Peetz ist davon überzeugt, dass das in hochdeutscher und friesischer Sprache erscheinende Monopoly mit Föhrer Straßen gut bei Gästen und Insulanern ankommen wird. Die erste Auflage von 2.000 Stück würden die Sponsoren verkaufen, um einen Teil ihres Sponsoringbeitrags zu refinanzieren. "Ich habe einen Bürgermeister, der hat schon so viele Vorbestellungen aus seiner Gemeinde, dass er sogar noch einen kleinen Gewinn für die Gemeindekasse erzielen wird", sagt Peetz. Das Spiel wird rechtzeitig zur Feriensaison an der Nordsee erscheinen.

Für den Club bleiben am Ende rund 28.000 Euro übrig. "Damit  habe ich die Skeptiker dann doch überrascht. Das ist ungefähr das Doppelte der Summe, die wir sonst pro Jahr mit unseren Aktivitäten wie Glücksrad, Golfturnier oder Entenrennen erlösen", sagte Peetz. Das Geld werden die Rotarier für die Jugendarbeit auf Föhr einsetzen; die Schulen und Vereine haben dem Club bereits viele Vorschläge unterbreitet, was sie mit dem Geld alles machen möchten.

Unterstüzung für Berufsorientierung
Die Insel-Rotarier unterstützen bereits seit Jahren die Berufsorientierung an der Eilun Feer Skuul (Insel-Föhr-Schule). Dazu gibt es regelmäßige Treffen in der Schule mit Lehrern des Gymnasiums und der Gemeinschaftsschule, Vertretern der Agentur für Arbeit, des Praktikumsnetzwerkes, der Schulsozialarbeiterin und der Berufsnavigator GmbH. 2019 haben schon 57 Schüler teilgenommen. Die Kosten betragen 70 Euro pro Teilnehmer. Der Club teilt sich die Kosten mit der Agentur für Arbeit. Informationen zur lokalen Monopoly-Edition gibt es bei Stefan Peetz,
E-Mail: schaukelpferd-wyk@t-online.de.