https://rotary.de/clubs/distriktberichte/wunschzettel-fuers-ganze-jahr-a-8464.html
Distrikt

Wunschzettel fürs ganze Jahr

Distrikt - Wunschzettel fürs ganze Jahr
Medien für die interne wie externe Information: Rotary.de und Rotary Magazin

Darf man Wunschzettel das ganze Jahr schreiben? Natürlich, sagt der Distriktreporter, und hat sich flugs an die Arbeit gemacht

Hartmut Bigalke02.02.2016

Weil in den Clubs landauf, landab die Einsicht wächst, gute Taten möglichst vielen mitzuteilen, gewinnt die Öffentlichkeitsarbeit zunehmend an Bedeutung. Ausdruck dafür ist zum Beispiel die wachsende Zahl entsprechender Seminare. Einen Weg zu mehr Beachtung in der Öffentlichkeit ebnen auch das Rotary Magazin und die Distrikt-Unterseite auf rotary.de.

Aus dem das ganze Jahr gültigen Wunschzettel des Distriktreporters hier eine Auswahl:
Bitte beim Verfassen von Artikeln für die Lokalzeitung oder für den DBE (Dis­triktberichterstatter) die berühmten sechs Ws beachten: WER hat WAS getan? (WEM ist WAS widerfahren?), WANN? WO? WIE? WARUM? Zur besseren Einordnung der Nachricht sollte auch der Informant nicht fehlen: WELCHE QUELLE? WOHER? Der erste Satz: Eine Nachricht oder ihre längere Schwester, den Bericht, in der Regel im Präsens/Perfekt beginnen. Also: „Das Spendenaufkommen beim PolioPlus-Aktionstag hat die größten Erwartungen übertroffen“. Das ist gegenwärtiger, packender als „übertraf“ … Überhaupt ist der erste Satz der wichtigste: Seine Klarheit, Kürze und Lesernähe entscheiden, ob man weiterliest.

Danach gilt: Unser Kurzzeitgedächtnis hält nur etwa sechs Wörter fest. Also kurze Sätze bilden und die Regel beachten: Hauptsachen gehören in Hauptsätze, Nebensachen in Nebensätze, die besser angehängt als eingeschoben werden.

Sorgfalt wichtig
Mit einem „Waschzettel“ wird das Leben leichter: für den Verfasser und für den Empfänger. Warum: Der Club schreibt das Wichtigste auf und serviert es zum Beispiel dem Lokalredakteur. Denn wenn schon die Namen nicht stimmen, dann wird der Leser auch an der Zuverlässigkeit des gesamten Textes zweifeln. Sorgfalt gilt auch bei der Nennung von Zahlen. Ratschläge fürs Fotografieren: nah rangehen! Immer mehrere Aufnahmen machen. Der Fotograf „komponiert“ ein Bild, das er dann im Foto festhält: So sollte er an einem Stand in der Fußgängerzone die Menschen gruppieren und so die Motive lebendiger machen. Eine Dateigröße ab 500 KB ist optimal. Die Bildunterschrift – jedes Bild braucht eine! – beantwortet folgende Fragen: WER, WO, WAS ist zu sehen? Davon ausgehen, dass der Leser den dazugehörigen Artikel womöglich nicht liest, also die Veranstaltung etc. nicht voraussetzen. Abgebildete Personen von links nach rechts erwähnen. Und nun freut sich der „DBE“ auf die „Bescherung“ … 

Hartmut Bigalke
Hartmut Bigalke ist Journalist mit 40 Jahren Erfahrung als Redakteur mit vielfältigen Führungsaufgaben bei großen Regionalzeitungen, u. a. Westfälische Nachrichten und Schwäbische Zeitung. Seit 2006 ist er Journalist im Ruhestand, seit 2009 Distriktberichterstatter für den Rotary-Distrikt 1870.