Es geht los! - Sportler aus aller Welt bei den Special Olympics World Winter Games

Gemeinsam laufen bereits in den Tagen vor den Wettkämpfen Teilnehmer der Games und Polizistenschüler quer durch Österreich mit der olympischen Flamme. © Special Olympics

13.03.2017

Es geht los!

Sportler aus aller Welt bei den Special Olympics World Winter Games

Sabine Meinert

Österreich ist erneut der Gastgeber der Special Olympics World Winter Games. Mehr als 2700 Sportler mit geistiger Behinderung freuen sich bereits auf tolle Wettkämpfe im Schnee.

Helle Aufregung in diesen Tagen in den österreichischen Rotary Clubs: Denn die Rotarier sind Gastgeber der Special-Olympics-Teilnehmer aus aller Welt. Ab 14. März werden sich Athleten mit mentaler Beeinträchtigung aus 107 Ländern bereits in Österreich sammeln und auf die Wettkämpfe vorbereiten. Austragungsorte für die Skirennen, Eiskunstlauf-Galas oder Snowboard-Wettbewerbe sind Graz, Schladming und Ramsau/Dachstein.

Doch bevor die Wettkämpfer ihre Startnummern bekommen, sind sie bereits in zahllosen Orten in ganz Österreich zu Gast und können sich einstellen auf die andere Umgebung. Das sogenannte Host-Town-Programm soll den Sportlern und ihren Betreuern auch einen Eindruck von ihrem Gastland geben: Kultur, Tradition und Erlebnisse aller Art sind geplant.

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Gut vorbereitet und hoch motiviert wollen die Special-Olympics-Teilnehmer um Medaillen ringen.

Gäste aus aller Welt

Für die Rotarier ergibt sich zudem die Möglichkeit, Einblicke in weniger bekannte Länder und Lebensweisen zu bekommen. So beherbergt der RC Hermagor zum Beispiel Sportler und Sportlerinnen aus Sri Lanka. Die drei Linzer RCs werden ein paar Tage Teilnehmer aus Ghana und Namibia begrüßen können. Die Rotarier aus Bad Kleinkirchheim freuen sich auf britische und ungarische Sportler, ganz in der Nähe, in Spittal, schlafen die Wettkämpfer aus Venezuela. Der RC Feldbach organisiert indes Programm und Unterkunft für die Mexikaner, der RC Weiz tut gleiches für die Delegation aus dem Irak... Kurz: Alle österreichischen Rotary Clubs machen als Gastgeber für die behinderten Sportler mit.

Die 74 Schweizer Sportler der Special Olympics werden übrigens in Klagenfurt Halt machen, bevor sie zum Wettkampfort aufbrechen. Sie haben wohl die zahlenmäßig stärkste Delegation und die kürzeste Anreise, werden aber nicht minder herzlich unter dem Special-Olympics-Motto „Die Welt zu Gast – in unserem Land und in unserem Herzen“ willkommen geheißen. Und die Rotarier in Klagenfurt wollen den Kontakt auch über die Wettkämpfe hinaus erhalten. Verschiedene Projekte sind bereits in der Planung.

Viele Helfer packen mit an

Neun Sportarten in acht Tagen werden ab morgen absolviert, begleitet von Kultur- und Kunst sowie Gesundheitsprogrammen. Als Demonstrationssportart wird in diesem Jahr zudem das Tanzen (Solo, Paar und Crew) als Wettkampf ausgetragen. Insgesamt rund 1100 Trainer werden ihre Sportler unterstützen, 3.000 freiwillige Helfer packen zu, wo es nötig ist.

Doch im Fokus stehen sie: die 2700 Sportler aus aller Welt, die nun bei den „Olympics“ zu Gast sind und den „Heartbeat for the World“ in Österreich erleben. Sie werden den Sportler-Eid der Special Olympics mit Enthusiasmus mit Leben erfüllen: "Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben."

DIe Flamme ist bereits unterwegs

Die Flamme der Hoffnung, entzündet in Athen, ist bereits unterwegs zu den Special Olympics. Internationale und österreichische Polizisten und Polizistenschüler sowie zehn Teilnehmer der Wettkämpfe tragen das Feuer in einem Fackellauf quer durch alle Bundesländer Österreichs. In 50 Städten und Gemeinden wird das Feuer begrüßt, bevor es letztlich bei der Eröffnung der Spiele die olympische Flamme entzündet. Und zur Eröffnungsfeier in Schladming hat sich als Stargast auch Helene Fischer mit einem brandneuen Song angesagt...

Sabine Meinert
Die Journalistin Sabine Meinert arbeitet als Redakteurin für www.rotary.de. Sie war zuvor jahrelang im privaten und öffentlichen Rundfunk tätig, außerdem als Multimedia- und Online-Redakteurin für die Financial Times Deutschland.

Rotary Magazin 10/2017

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