Distrikt 1900Rotary vor Ort

Projekte für die Zukunft und die Gesundheit von Kindern

von Carola Plaisier | 
 |  Lesezeit: 3 Minuten

Distrikt 1900: Letztes Jahr um diese Zeit prickelte die Luft für Karin ­Schulze – nur noch wenige Tage, und das ersehnte Governorjahr ­sollte beginnen

„Von Anfang an war es mein Anliegen, die wunder-baren Projekte und großen Leistungen der Clubs in den Mittelpunkt zu rücken“, sagt Karin Schulze zu dieser planungsintensiven Zeit. Der Schwerpunkt bei den Clubbesuchen sollte die Bedeutung der Kindergesundheit sein. Fast jeder Club hat hier etwas ­vorzuweisen und könnte leicht weitere Aktivitäten entwickeln.

Rotarys Relevanz war …

Doch ab dem ersten Clubbesuch beherrschte ein anderes Thema jedes Meeting: „Die Relevanz unserer Serviceorganisation“ zeigte sich als Schlüsselindikator für das Interesse junger Mitglieder an Rotary. Was macht die Bedeutung eines Clubs aus? Wozu ist ein Distrikt nötig, und brauchen wir wirklich eine Weltorganisation? „Mir war es eine große Freude, bei vielen Besuchen die positive Resonanz zu sehen“, so Karin Schulze. Diese Zufriedenheit, Teil einer Serviceorganisation zu sein, die jährlich 400 Millionen Dollar spendet, die jährlich Jugendliche in der ganzen Welt vernetzt und Eltern die Sicherheit gibt, dass in jedem Land rotarische Ansprechpartner auf ihre Kinder achten. Die enge Verbindung zu den UN, die Friedensleistung von End Polio Now und überall die Distrikte als Bindeglieder und Unterstützer der Clubs. Kein District oder Global Grant ohne die ehrenamtliche Arbeit der Aktiven im Distrikt, kein Austausch ohne Jugenddienstschulungen und intensive Betreu­ung.

… beherrschendes Thema

Die Clubs waren ebenso stolz, die eigenen Projekte präsentieren zu können. Natürlich auch viel zu Kindergesundheit – das Thema blieb präsent. Um Projekte besonders zu würdigen, wurden pro­fessionelle Videos erstellt. Jeden Monat wurde ein Clubfilm im Governor-Zoom präsen­tiert und seitdem auf der Youtube-Seite veröffentlicht, sodass die betref­fen­den Clubs die Filme verlinken können.

„Ich habe viel Zeit im ­Studio verbracht, das war wirklich aufregend“, sagte Karin Schulze. Denn das Monatsecho im Nachrichtenformat ersetzte den Governorbrief. Hier wurde jeder Clubbesuch kommentiert und von wichtigen Ereignissen berichtet.

Das hervorragende Ehrenamt aller Aktiven im Distrikt und die wunderbare Zusammenarbeit mit den Clubs zeigt nachhaltige Wirkung. Das Thema Kindergesundheit ist noch bewusster ange­nommen worden, der vierte Sammel-District-Grant für 20 Clubs zu gesundekids-Projekten ist beantragt. „Bewegte Pause“ wurde an einigen Schulen durch einen Spen­den­lauf gefördert. Governor Schulze: „Wir haben ein Distrikt-Moorprojekt ins Leben gerufen. Und wir sind auf dem Weg der Inkor­po­rierung gut vorangekommen. Zahlreiche Projekte werden auf der Distriktkonferenz vorge­stellt, einige geehrt. Die Roll-ups zu hervorra­gen­den Aktionen und die vielen Clubfilme bleiben und belegen, wie aktiv und lebendig dieser Distrikt und seine Clubs sind. Ein fantastisches Jahr geht zu Ende.“


 

In Kürze: Glanzvolle Abba-Nacht

Mit „Abba-Mania“ hat der RC Bad Driburg bewiesen, wie kulturelles Engagement und soziales Wirken zusammengehen. Über 600 Gäste erlebten die Tribute-Band 4 Swedes. Die Begeisterung war generationsübergreifend spürbar. „Hier gab es vielfach große Wiedersehensfreude“, berichtet Präsident Elmar Steinwart. Dank zahlreicher Sponsoren und der hohen Besucherzahl kamen rund 20.000 Euro zusammen. Die Jugendfeuerwehr erhält nachhaltiges Ausbildungsmaterial und der Freibadverein Steinheim eine Kinderrutsche sowie Schwimmkurse. Außerdem wurde eine Baumallee angelegt.