Die Kraft des persönlichen Geschenks

Panorama: Arch Klumph Society – Großspender für die Rotary Foundation
Es dauerte nur ein paar Jahre, bis Michael Bostelmann von der Rotary Foundation begeistert war. Nachdem er 2003 dem Rotary Club Guatemala del Este beigetreten war, besuchte er eine Projektmesse in der guatemaltekischen Stadt Antigua, lernte dort einen Projektpartner aus den Vereinigten Staaten kennen und sicherte sich 2005 seinen ersten Zuschuss, um Kindern mit Spina bifida zu helfen.
Als er begann, sich an weiteren Förderprojekten zu beteiligen (22 zwischen 2005 und 2017), steuerte Bostelmann auch eigene Mittel bei. Die Spenden summierten sich, und bald war er der erste Großspender in seinem Club. Er und seine Frau Guni beschlossen, der Bequest Society der Stiftung beizutreten und Rotary in ihre Testamente aufzunehmen. „Dann sagten wir eines Tages: ‚Das macht eigentlich keinen Sinn. Warum sollte Rotary warten müssen, bis wir tot sind?‘“, erinnert sich Bostelmann.
Das Ergebnis war eine Spende in Höhe von 230.000 Dollar im Jahr 2017, die die Bostelmanns zusätzlich zu den zuvor gespendeten Beträgen zu Mitgliedern der Arch Klumph Society machte. Sie entschieden sich für eine zweckgebundene Spende (damals als „Term Gift“ bezeichnet) und leiteten das Geld an den Distrikt 4250 weiter, insbesondere nach Guatemala, wohin das Paar Jahrzehnte zuvor aus Deutschland gezogen war.
Mit dem Geld wurden 25 Global Grants unterstützt, darunter drei für Projekte zur Ausweitung von Hörscreenings für Neugeborene. „Es ist wirklich toll zu sehen, wie das Geld das Leben von Tausenden von Menschen verbessert“, sagt Bostelmann. Er und seine Frau kehrten 2024 nach Deutschland zurück, um näher bei ihren Kindern zu sein. Sein neuer Club, der RC Hamburg-International, hat noch nie einen Global Grant umgesetzt. Doch mit Bostelmann an Bord wird sich das bald ändern.























