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Projekt

Fahrräder für Afrika

Projekt - Fahrräder für Afrika
Die Arbeit ist getan: die zufriedenen Teamworker von Rotaract und dem RC Linz-Süd © Otmar Weber/ Bikes4Africa und Julius Stiglechner/ RC Linz-Süd

Heinrich Marchetti-Venier16.04.2015

Bildung ist der Schlüsselfaktor für die Entwicklung in Afrika. Infolge oft weiter Entfernungen ist es vielen Kindern dort nicht möglich, Schulen zu besuchen oder müssen Schulen überhaupt erst gebaut werden. Mit Hilfe von Rotary International und in Zusammenarbeit mit weiteren NGOs hat der RC Linz-Süd unter Leitung von Past-Gov. Julius Stiglechner die Aktion „Bikes4Africa“ in Österreich gestartet. Bereits 1996 wurde in einem Dorf der Sahelzone mit 5000 Einwohnern dieses Projekt begonnen. Hunderte nicht mehr gebrauchte Fahrräder lagern vergessen in Kellern, in Garagen und auf Dachböden, die in Afrika gute Dienste leisten könnten.

Mit einem Sammelaufruf in ganz Oberösterreich ausgesandt, wurden damit auch viele für die Probleme in Burkina Faso sensibilisiert. Die Bürgermeister von Salzburg und Linz haben alleine 35 Fahrräder zur Verfügung gestellt. Von 17 Mitgliedern des Clubs und Rotaractern für die Verschiffung zerlegt, passten 350 Stück in einen Container. Der Transport kostete 7000 Euro und wird zur Hälfte durch einen Zuschuss der Fahrradspender finanziert.

Heinrich Marchetti-Venier

DDr. Heinrich Marchetti-Venier wurde in Oberösterreich geboren. Nach dem Abitur nahm er ein Studium des Lehramtes sowie der Geistes- und Naturwissenschaften an den Universitäten Salzburg auf, es folgten die Stationen, Wien, München, Bochum, Turin, Strasbourg und Washington. Anfangs Tätigkeit in der Raumordnung, später als Historiker und Privat-Gutachter sowie Autor. Er hatte lange Zeit das Amt des Distriktberichters für die österreichischen Distrikte D 1910 und 1920 inne. Heinrich Marchetti-Venier starb im November 2015.