Distrikt 1820

Eschwege - Distriktkonferenz

Bei der Übergabe des Staffelholzes: Gov. Peter Roeder von Diersburg (von links), Bernhard Maisch und Michael von Zitzewitz © Bild: RC Eschwege

01.08.2015

Eschwege 

Distriktkonferenz

Christian Kaiser

Mit „MM“ stellt Governor Bernhard Maisch den Menschen in den Mittelpunkt seines rotarischen Jahres.

An seinem Governorabend begrüßte DG Peter Frhr. Roeder von Diersburg 150 RotarierInnen und Gäste in der festlich geschmückten Scheune des Rittergutes Völkershausen.
Hier sorgte die südafrikanische Inbound Teanette van der Spuy mit furiosem Pianospiel für Stimmung. Nach dem Toast von Frank Arnold, Vertreter des Weltpräsidenten aus Nordirland, verteilte Peter Roeder von Diersburg rückblickend viel Lob an seine Wegbegleiter. Das humorvolle „literarische Duett“ von DGE Bernhard Maisch und seiner Frau Inge über den scheidenden Governor wurde mit viel Applaus bedacht. Nach dem offiziellen Teil gab es fetzige DJ-Musik und der „Kongress tanzte“ bis nach Mitternacht.

Durch das Programm des nächsten Tages führte PP A. von Scharfenberg (RC Eschwege).

Der scheidende Governor erinnerte im Rückblick an seinen inzwischen auch erfüllten Wunschtraum „Rotary macht Freu(n)de“. Der Wunsch nach mehr „Freundinnen“ hätte dagegen wenig Gehör gefunden. So liegt unser Distrikt mit einem Frauenanteil von 7,7 % weltweit an vorletzter Stelle.

Der Vertreter des Weltpräsidenten ermunterte in seiner Grußbotschaft u.a. dazu, Global und Distrikt Grants zu nutzen.

Bevor dann PDG Heinemeyer (RC Erfurt) seinen mit viel Beifall bedachten Festvortrag zum Thema „Geschichte und Identität“ hielt, spielte das „lafiya-quartett“ mit Uli Bernhardt (RC Eschwege) flotte Weisen.

Der Auftritt der 75 von Gerhard Thutewohl (RC Bad Vilbel), Kurt Wengenroth(RC Marburg) und Martin Heß (RC Lauterbach-Schlitz) betreuten In- und Outbounds war ein Höhepunkt. So wurde in ironisch-humorvollen Sketchen vorgeführt, was als typisch deutsch gesehen wird – z.B. Döner als Nationalgericht.

Die 12 Oststipendiaten trugen ihre Erfahrungen dagegen in einem selbst verfassten Lied vor mit dem Refrain „Ich hab mein Herz ans Hessenland verloren“. Distriktbeauftragte Gudrun Dietrich (RC Bad Vilbel) dazu abschließend: „Sie sind als Botschafter ihres Landes gekommen und Sie werden als Botschafter Deutschlands zurück in ihre Heimat gehen.“

Als letzte Amtshandlung zeichnete Peter Roeder von Diersburg das Uganda-Brunnenprojekt der nordhessischen Clubs als „Best Act“ aus bevor er die Insignien an DG Bernhard Maisch weitergab; mit auf der Bühne bereits DGE 2016/17 Michael von Zitzewitz (RC F-Römer) und DGN 2017/18 Dietmar Kegler (RC Limburg).

In seinem Jahr sieht DG Bernhard Maisch den (kranken) Menschen im Mittelpunkt. Schwerpunkte werden die Poliokampagne und „GesundeKids“ sein sowie die aktive Förderung der „Special Olympics Hessen“.

Erschienen in Rotary Magazin 8/2015

Christian Kaiser

Christian Kaiser wurde 1942 in Hessen geboren, machte Abitur in Hanau. Studium der Agrarwissenschaften in Göttingen und Bonn mit Promotion. Pächter der Hessischen Staatsdomäne Kinzigheimerhof bis 2004. Öbuv. Sachverständiger. Verheiratet, zwei Kinder. Seit 1981 im RC Hanau. Präsident 1999/2000, PHF+2 und Distriktberichterstatter für D 1820.

 

Rotary Magazin 9/2016

Rotary Magazin Heft 9/2016

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