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Hamburg

"Ich bin bei Rotary, weil..."

Hamburg -
Henning Kramer, Pastgovornor im D1890: "Die langjährigen Erfahrungen in meinem Club und viele club- und distriktübergreifende Aufgaben haben mir sehr gute Einblicke in das Wesen von Rotary als weltweite und freundschaftlich verbundene Service-Organisation ermöglicht." © D1890/Can Özren

In einer neuen Serie stellen wir in loser Folge Rotarierinnen und Rotarier aus dem Distrikt 1890 und ihre Motivation für ein Engagement bei Rotary vor. Heute: Pastgovernor Henning Kramer, Mitglied im RC Kiel-Düsternbrook und im Distriktbeirat zuständig für den Internationalen Dienst/Lettland.

Can Özren16.05.2021

Wann bist Du wie zu Rotary gekommen?

Ich bin 1986 auf Empfehlung eines juristischen Kollegen im Nordelbischen Kirchenamt, Kiel, im RC Kiel-Düsternbrook aufgenommen worden.

Was hat Dich bewogen, Dich für eine Mitgliedschaft zu entscheiden?

Die Ziele von Rotary (Service, Freundschaft, soziales Engagement, vielfältige Berufsgruppen) haben mich interessiert.

Was macht Rotary für Dich zu dem, was es ist?

Die langjährigen Erfahrungen in meinem Club und viele club- und distriktübergreifende Aufgaben haben mir sehr gute Einblicke in das Wesen von Rotary als weltweite und freundschaftlich verbundene Service-Organisation ermöglicht – so hatte ich verschiedene Ämter im Club inne, habe fünf Clubreisen ins Baltikum und nach Königsberg organisiert, war Distriktgovernor 1890, CoL-Beauftragter und zweimal Delegierter für die gesetzgebende Versammlung (CoL) in Chicago, Polio-Beauftragter, Beauftragter für den Leitdistrikt Lettland mit Teilnahme an Distriktkonferenzen in Lettland und Schweden, für das ICC in Warschau, Besuch zweier Institute in Mailand und Nürnberg, die Peace-Konferenz in Berlin, und ich habe an der Convention in Lissabon und Hamburg teilgenommen.

Ein kleiner Elevator-Pitch: Du hast nur zwei Minuten Zeit, einem Fremden zu erzählen, was das Besondere an Rotary ist. Welche fünf Attribute würdest Du wählen?

  • soziales Engagement, speziell in Hands-on-Projekten,
  • Internationalität,
  • Beitrag zur Friedenssicherung durch grenzüberschreitende Freundschaften,
  • regelmäßige Weiterbildung durch das Vortragswesen,
  • interdisziplinäre Freundschaften

Worin ist Rotary richtig gut?

Im sozialen Engagement.

Worin hat Rotary noch Nachholbedarf?

In der Öffentlichkeitsarbeit.

Was würdest Du Dir auf globaler, auf Distrikt- und auf Clubebene für die Organisation wünschen? (Es können unterschiedliche Wünsche sein!)

  • mehr Hands-on-Projekte im Club,
  • stärkere Wahrnehmung von Rotary in der Öffentlichkeit,
  • etwas mehr "Disziplin" bei den Club-Präsenzen (einiger Freunde)

Wenn Rotary ein Tier wäre, was wäre es dann für Dich?

Ein Fischotter – der ist neugierig, sehr wach, flink, ein Team-player und fürsorglich.

Das Interview führte Susanne Meise (RC Eckernförde-Dänischer Wohld) und Öffentlichkeitsbeauftragte des D1890.