Anzeige
https://rotary.de/clubs/distriktberichte/rotarisches-4-laendertreffen-a-11611.html
Oberkirch

Rotarisches 4-Ländertreffen

Oberkirch - Rotarisches 4-Ländertreffen
Zusammen mit Governor Wilfried Gehart (Mitte, mit roter Jacke) stellten sich die Teilnehmer des 4-Ländertreffens Deutschland-Schweiz-Liechtenstein-Österreich zum Abschiedsfoto auf. © Eugen Hefti (alle Fotos)

Rotarisches 4-Ländertreffen Deutschland-Schweiz-Liechtenstein-Österreich zwecks Kultur-/Informationsaustausch und Festigung der Freundschaft 2017 in Oberkirch/Ortenau

Peter Leinberger27.11.2017

Unter dem Motto "Oberkirch und Straßburg - eine einzigartige Geschichte bis heute" trafen sich RotarierInnen aus Deutschland, Schweiz, dem Fürstentum Lichtenstein und Österreich zu einem Wochenende mit viel Kultur, Informationen und Unterhaltung an  eindrucksvollen Orten, wobei gute Gespräche, die Vertiefung der Freundschaft sowie Speis und Trank nicht zu kurz kamen. Treffpunkt und Übernachtungsort war die Große Kreisstadt Oberkirch in der Ortenau.

Oberkirch liegt am Rande der Oberrheinischen Tiefebene am Eingang des Renchtals in den Schwarzwald
Schöne Umgebung: Oberkirch liegt am Rande der Oberrheinischen Tiefebene am Eingang des Renchtals in den Schwarzwald
Die Delegierten der vier Länder verfolgen aufmerksam den Sitzungsverlauf.
Die Delegierten der vier Länder verfolgen aufmerksam den Sitzungsverlauf.

Die Delegierten der 4 Länder trafen sich zuerst zu einer Sitzung im Rathaus Oberkirch.

In der Mediathek, einer modernen Freizeit-, Bildungs- und Kultureinrichtung beschreibt Mathias Braun den Teilnehmern die Vorzüge von Oberkirch wie folgt: traumhafte Landschaft, verkehrsgünstige Lage, regionale Verbundenheit, ein vielfältiges Angebot an modernen Bildungsstätten und leistungsfähigen Sozialeinrichtungen, kulturelle Vielfalt durch viel Gastlichkeit, Top-Gastronomie und 890 Schnapsbrennereien (Oberkirch sei die heimliche Hauptstadt der Brenner).

Landrat Frank Scherer, auch Präsident des Eurodistrikts Straßburg/Ortenau präsentiert den Teilnehmern des Ländertreffens die Verbindung der Ortenau mit Straßburg. Der Eurodistrikt unterstützt zahlreiche Vorhaben wie Schulfonds zur Förderung der Zweisprachigkeit (deutsch, französisch), Weiterführung des Straßburger Schienennahverkehrs bis in die Ortenau, kostenlose Busbenutzung im grenzüberschreitenden Verkehr, ein Projekt für Drogensüchtige sowie die Ausrichtung eines grenzüberschreitenden Marathonlaufs.

Eine geführte Stadtbesichtigung durch Oberkirch, dem ehemaligen Oberamtsstädtchen der Bischöfe von Straßburg zeigt viele schöne restaurierte Fachwerkhäuser und Barockbauten sowie Fragmente der alten Stadtmauer. Die Einkehr bei der Confiserie Gmeiner, einer der renommiertesten Konditoreibetriebe in Europa (Schwarzwälder-Kirsch-Torte!) bildete den Abschluss der Stadtbesichtigung.

Teilnehmer genießen den Spaziergang durch die Altstadt
Die Teilnehmer genossen den Spaziergang durch die Oberkircher Altstadt.

Das badisch-elsässische Abendessen (inklusive Schnapsprobe) im Pfauen (Oberkirch) wurde umrahmt von Liedern des bekannten elsässischen Chansonniers Robert-Frank Jacobi, einem Kämpfer für die deutsch-französische Freundschaft.

Den Abschluss des Abends bildete ein gemeinsam gesungener Canon über die 4-Fragen-Probe nach der Melodie „Frere Jacques".

Dient‘s dem Wohle, dient‘s dem Wohle,

ist es wahr, ist es fair,

dient es auch der Freundschaft, dient es auch der Freundschaft,

Rotaria, Rotaria.

Bootsfahrt, Straßburg, 4-Ländertreffen, Oberkirch

Am zweiten Tag war der Höhepunkt des Treffens der Besuch Straßburgs mit einer geführten Stadtrundfahrt, Besichtigung des Münsters und einer romantischen Bootsfahrt auf der Ill (rechts).

Bei einem Mittagessen im weltberühmten Kammerzell, gab es dann einen Wimpeltausch mit dem RC Straßburg sowie eine Vereinbarung, den gegenseitigen Kontakt weiter zu pflegen.

4-Ländertreffen, Oberkirch, Straßburg
Wimpeltausch zwischen den Österreichern und Schweizern und mit dem Präsidenten des RC Straßburg, Pierre Samuel.

Nach der Busrückfahrt aus Straßburg wartete am späten Nachmittag der Besuch der Wallfahrtskirche Mariä Krönung in Lauterbach auf die Teilnehmer.

Die Wallfahrtskirche aus dem 15. Jahrhundert ist ein wahres Juwel spätgotischer Sakralbaukunst. Sie begeisterte alle mit ihren wunderschönen Glasmalereien und Steinmetzarbeiten.

Die Weiterfahrt durch das Renchtal führte nach Bad Peterstal-Griesbach. Dort fand im Relais und Chateaux Hotel Dollenberg der Schlussabend statt. Der Hausherr, Rotarier Meinrad Schmiederer, begrüßte zum rotarischen Festabend, bevor ein exzellentes Festmenü vom Feinsten serviert wurde. Auch Govenor Wilfried Gehart beehrte mit seinem Besuch und mit einem Vortrag.

Zum Schluss des Festabends erfolgte ein großes Dankeschön an den 1. Vorsitzenden Mathias Braun für das hervorragend organisierte Ländertreffen.

Eugen Hefti, der Nachfolger von Freund Braun als Vorsitzender für Deutschland, sowie Irene Lingg (Vorsitzender Schweiz) und Dieter Amann (Vorsitzender Österreich) überreichten gemeinsam ein Geschenk an Freund Braun.

4-Ländertreffen, Oberkirchs OB Matthias Braun (links), Straßburg, Oberkirch
Kleines Dankeschön für den Oberkircher OB Matthias Braun, übergeben durch die drei Ländervorsitzenden.

Fazit dieses Ländertreffens

• Das war Kultur- und Informationsaustausch zum Anfassen. Besonders eindrucksvoll war, wie die zwei Grenzregionen Straßburg und Ortenau trotz der Landesgrenzen gemeinsame Projekte für die Menschen der Region beginnen und umsetzen.

• Die rotarischen Freundschaften zwischen den vier Ländern konnten weiter verstärkt werden. Auch einige neue Teilnehmer konnten für das Ländertreffen geworben werden.

• Besonderer Dank auch an Governor Gehart für seine Teilnahme, wobei er die Bedeutung der Ländertreffen für Rotary hervorhob. Er hat sein Kommen für das nächste Länderausschusstreffen angekündigt.

• Alle Teilnehmer freuen sich auf das nächste Länderausschusstreffen im Fürstentum Liechtenstein am 21. und 22. September 2018.

 

Peter Leinberger
Peter Leinberger ist Rotarier seit 1981. Präsident des RC Bruchsal-Bretten 1991/92. Studium der Pharmazie und Studium der Tiermedizin. Nach zuletzt 35 Jahren Selbständigkeit seit 2014 im Ruhestand. Noch vielseitig engagiert u.a. im Tierschutz (TVT AK 6), der Erhaltung alter Haustierrassen (G.E.H.), der Kultivierung von Kakteen (spez. winterharter) und im sozialen Bereich (Pelikan-Verein zur Unterstützung der Palliativ-Station der Rechberg-Klinik, Dr. Gaide-Stiftung). Ab Juli 2015 Berichterstatter des Distrikts 1930 für das Rotary Magazin.