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Außergewöhnliche Abschlussarbeit

Rotary Club Bochum-Hellweg verleiht 20. Universitätspreis

Außergewöhnliche Abschlussarbeit - Rotary Club Bochum-Hellweg verleiht 20. Universitätspreis
24 Regalmeter hat die junge Historikerin Marlene Friedrich für ihre Masterarbeit beackert und drei Jahre lang im Archiv der RUB mitgearbeitet. Für ihre Abschlussarbeit über Hans Mommsen erhielt sie jetzt den Rotary Universitätspreis 2021. © Foto: © RUB, Marquard

Seit 2001 verleiht der Rotary Club Bochum-Hellweg jährlich seinen Universitätspreis für außergewöhnliche Master- und Staatsarbeiten von Studierenden der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

Nicola Leffelsend15.03.2021

Glückliche Gewinnerin ist in diesem Jahr die junge Akademikerin Marlene Friedrich. Sie überzeugte mit ihrer Masterarbeit über den renommierten Historiker Hans Mommsen. Von 1968 bis 1996 lehrte und forschte Mommsen als Professor für Neuere Geschichte in Bochum.

Außergewöhnliche Masterarbeit
Im Rahmen einer digitalen Preisverleihung verlieh Axel Schölmerich, Professor und RUB-Rektor, Anfang März 2021 die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung an Friedrich. In ihrer außergewöhnlichen Masterarbeit bearbeitete die Absolventin der Fakultät für Geschichte nicht nur 24 Regalmeter Nachlassmaterial Mommsens. Sie beeindruckte auch die mehrköpfige Rotary-Jury. Mit im Rennen waren elf weitere, jeweils mit Bestnoten bewertete Arbeiten, die Professorinnen und Professoren verschiedener RUB-Fakultäten zuvor vorgeschlagen hatten.

Erfolgsgeschichten fördern
"Mit unserem Rotary-Universitätspreis und mit den von uns geförderten Deutschland-Stipendiat*innen möchten wir kreative und engagierte Studierende an der Ruhr-Uni fördern", unterstreicht Bernhard Pellens. Er ist Professor an der RUB, Rotary-Mitglied und Organisator des Universitätspreises. Erfolgsgeschichten zu unterstützen, das war von Anfang an das Ziel des Rotary-Engagements. So lehrt Michael Frey, der erste Preisträger des Jahres 2001, heute Didaktik der Geschichte an der Universität Duisburg-Essen.

Andere haben direkt an der RUB Karriere gemacht. Dies gilt auch für die 20. Preisträgerin Friedrich, die ihren akademischen Weg ebenfalls weiterführt. Seit 2020 setzt sie ihre Forschungsarbeit rund um Mommsen als RUB-Doktorandin fort und untersucht dessen Historikerleben im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit.