Aachen - Treue Freunde: Deutschland und Frankreich

Die Teilnehmerschar beim Besuch auf Gut Ferber

12.06.2012

Aachen

Treue Freunde: Deutschland und Frankreich

Heinrich Marchetti-Venier

Ein gelungener Internetauftritt, Projektediskussion und eine Einbindung der jüngeren Generation belebte die Jahrestagung des Deutschland-Frankreich-Länderausschusses (DFLA). Welcher Ort als die alte Kaiserpfalz Aachen eignet sich besser, die Freundschaft von Frankreich und Deutschland zu dokumentieren, wo Karl der Große im Dom seine unnachahmliche Spur hinterlassen hat. Der Präsident der deutschen Sektion, Past-Gov. Hans Joachim Kay (Stuttgart), kann sich der Unterstützung von Hermann von Treskow (Aachen) versichern, um mit der Tagung ein der Stadt entsprechendes Programm zu verbinden. Die Partner zeigen sich mit den Mitgliedern und Gästen der Sektionen von der Einladung von Rot. Gustav Peltzer auf „Gut Ferber“ begeistert. Eine Führung im Aachener Dom und der Empfang sowie Vortrag von Alt-Oberbürgermeister Jürgen Linden (Aachen-Frankenburg) mit Besichtigung des „schönsten Rathauses von Deutschland“ beendet der Festabend im Rathauskeller.

Die Sektionen des ältesten und stärksten Länderausschusses tagen im Novotel City. Zuerst jede für sich, die französische unter der Führung von Past-Gov. Jacques Montabert. Sehr willkommen begleitet Gov. Hildegard Dressino (Worms) vom Leitdis­trikt 1860 das Treffen der deutschen Sektion. Dort wird zum Informationsbrief, dem neuen Internetauftritt und der Standortbestimmung berichtet. Vordringlich ist die Betreuung von Kontakten sowie es Projekte sind, zu denen Praktikantenplätze, die Studentenbetreuung und das freiwillige soziale Jahr zählen. Überhaupt soll sich die jüngere Generation wie Rotaract einbringen und die Distrikte mehr eingebunden sein. In der gemeinsamen Sitzung beeindruckt der neu entwickelte Auftritt der französischen Homepage durch Präs. Montabert, die alles vermag. Präs. Kay stellt zur Diskussion, die deutsche daran zu entwickeln, was Zustimmung findet. In beiden Mitgliederzeitschriften wird mehr Präsenz gefordert, von deutscher Seite eine zweisprachige Seniorenfibel und die „sprachlose“ Mathekiste vorgestellt. Auch die Friedenskonferenz in Berlin ist ein Thema: Gerade die Länderausschüsse sind als Friedensinstanz aufgefordert, dort in ihrer Tätigkeit gestern und heute Modell zu stehen. Das nächste Jahrestreffen wird am 15./17. März 2013 in Bordeaux abgehalten und 2014 in Stuttgart.

Erschienen in Rotary Magazin 6/2012

Heinrich Marchetti-Venier

DDr. Heinrich Marchetti-Venier wurde in Oberösterreich geboren. Nach dem Abitur nahm er ein Studium des Lehramtes sowie der Geistes- und Naturwissenschaften an den Universitäten Salzburg auf, es folgten die Stationen, Wien, München, Bochum, Turin, Strasbourg und Washington. Anfangs Tätigkeit in der Raumordnung, später als Historiker und Privat-Gutachter sowie Autor. Er hatte lange Zeit das Amt des Distriktberichters für die österreichischen Distrikte D 1910 und 1920 inne. Heinrich Marchetti-Venier starb im November 2015.

Rotary Magazin 12/2016

Rotary Magazin Heft 12/2016

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