Reportage - Hier wird handfest umgesetzt

In einer Fischer-Community in Nepal lebt diese Frau. Sie ist blind, und Lepra lässt ihre Hände und Füße verfaulen. Sie soll operiert und mit Medikamenten versorgt werden

04.01.2012

Reportage

Hier wird handfest umgesetzt

Insa Fölster

Die German Rotary Volunteer Doctors (GRVD) schicken Ärzte und medizinisches Gerät an Krankenhäuser in Ghana, Indien und Nepal. Viele Rotary Clubs unterstützen diese Arbeit. Ein Erfahrungsbericht aus Nepal über wertvolle Netzwerke, strenge Kontrolle, Vertrauen und den persönlichen Drang, zu helfen.

Die Rechnung ist um einige Euro höher als der vereinbarte Kostenvoranschlag. Jörg Bahr vom Rotary Club Murnau-Oberammergau runzelt die Stirn und blättert in seinen Unterlagen. „Da werde ich gleich nachhaken“, sagt er. Ihm gegenüber sitzt Nirmala Shrestha. Für die 20-Jährige ist heute ein besonderer Tag. Der Rotary Club Ebersberg-Grafing hat ihr ein Motorrad gesponsert. Beim Meeting des Rotary Clubs Dhulikhel, 30 Kilometer östlich von Kathmandu, nimmt die junge Hebamme es mit leuchtenden Augen in Empfang. Von nun an kann sie rechtzeitig vor Ort sein, wenn wieder eine Geburt ansteht. Beim Blick in das strahlende Gesicht der jungen Frau weiß Jörg Bahr, dass sein Einsatz unbezahlbar ist. Der Oberst a.?D. aus Oberammergau ist GRVD-Koordinator für Asien und seit seiner Pensionierung vor zehn Jahren zieht es ihn zweimal jährlich nach Nepal – um immer wieder neue Projekte anzustoßen, den Erfolg vollendeter Projekte zu überprüfen und Laufendes sauber abzuschließen. Im Fall der Motorrad-Rechnung stellt sich schnell heraus, dass noch Knieschoner und ein Helm hinzugekommen sind, die den erhöhten Rechnungsbetrag erklären. Da es um die Sicherheit von Nirmala geht, drückt Jörg Bahr ein Auge zu und segnet die Rechnung entgegen der anderen Vereinbarung ab. Eine Originalunterschrift und ein Foto für die Spender nimmt er mit nach Deutschland. Der 71-Jährige geht grundsätzlich auf Nummer sicher. Auf lupenreine Buchführung und persönliche Kontrolle legt er viel Wert. Das liegt in seinem Naturell. Und das ist er auch den Spendern und Unterstützern zu Hause schuldig, die ihm als Koordinator vor Ort und Vermittler so viel Vertrauen schenken.

Insgesamt 156.000 Euro in Form von gespendetem Material hat er im Kalenderjahr 2011 in Nepal abgeliefert – dort, wo einem die Armut in jedem Winkel fast unerträglich nah ins Auge springt und jeder Cent so dringend gebraucht wird, um das Land weiterzuentwickeln. Um die Vertrauensfrage geht es dann auch vor Ort immer wieder. Denn eine Prise Misstrauen schwingt zunächst bei jeder Kooperation mit. Zu oft schon ist Jörg Bahr im Laufe der Jahre enttäuscht worden. „Aber ab einem bestimmten Punkt musst du Vertrauen“, sagt er. Neun Jahre war er für GRVD parallel auch in Ghana im Einsatz, hat Krankenhäuser aufgebaut und GRVD in beiden Ländern mit viel Herzblut vorangebracht. Und die Freude und Dankbarkeit über jede Hilfe ist es, die am Ende fast jede Enttäuschung wieder aufhebt.

Kooperation

Vertrauen ist auch das Erfolgsrezept von Prof. Dr. Ram Shrestha. Er ist Direktor des Dhulikhel Hospitals. Über viele Jahre hat der Chirurg das moderne Krankenhaus für Arme mit viel Geduld und viel Vertrauen in sein Umfeld aufgebaut. Inzwischen ist es mit einem für Nepal qualitativ überdurchschnittlich hohen Standard zum Lehrkrankenhaus der Universität von Kathmandu avanciert. Durch Zufall lernten sich Jörg Bahr und er vor zehn Jahren auf einem Empfang kennen und wussten sofort, sie beide haben dasselbe Ziel. „Wenn du mir hilfst, den Armen zu helfen, dann bist du mein Freund“, sagte Ram Shrestha damals, der seitdem auf die Unterstützung von GRVD zählen kann. Umgekehrt ist der Chirurg bis heute vertrauensvoller Berater, wenn es um den Aufbau weiterer Kooperationen zwischen anderen Krankenhäusern im Land und GRVD geht. Freunde und Partner wie Ram Shrestha, um die ein weit verzweigtes Netzwerk rankt, sind Gold wert für die Arbeit von Jörg Bahr. Auch der Oberst a.?D. selber hat sich über die Jahre, bis Ende 2010 noch als Vorsitzender, ein wertvolles Netz aufgebaut, das sich kontinuierlich erweitert und ständig wachsenden Erfolg des Vereins mit sich bringt. Gegründet im Jahr 1998, schickte GRVD im Jahr 2000 mit damals 400 Mitgliedern zu Beginn noch etwa 15 Ärzte pro Jahr raus. Heute sind es mehr als 130 Ärzte und medizinische Fachkräfte und über 1100 Mitglieder. In Nepal werden zurzeit fünf Krankenhäuser mit Ärzten versorgt, eine sechste Kooperation ist im Aufbau. Für Jörg Bahr bedeutet die Betreuung aller Krankenhäuser einen hohen logistischen Aufwand. Bei den dreiwöchigen Aufenthalten im Land, jeweils im April und November, hält er sich an einen strengen Ablaufplan. Nicht selten macht ihm dabei die nepalesische Unbedarftheit bezüglich Terminvereinbarungen zu schaffen. Dann verdüstert sich kurz seine Miene, denn sein Zeitplan ist straff und sehr eng getaktet. Doch beim Gedanken an die Dankbarkeit und ehrliche Freude über sein Engagement ist der Unmut schnell vergessen. Mehrmals sagt er zufrieden: „Immer wenn ich nach Nepal komme, fühle ich mich zu Hause.“ Und dann ist es, als schwinge in seiner Stimme tiefe Hingabe mit – die Hingabe zu seinem persönlichen Drang zu helfen.

Die maroden Straßenverhältnisse machen die Anfahrt zum Amppipal Hospital im Distrikt Ghorka zu einem wahren Offroad-Abenteuer. Das Panorama entlang der Route ist gleichzeitig pausenlos beeindruckend. Im Fluss waschen Frauen ihre Wäsche, ihre Kinder und sich selber. Die schillernden Farben der Kleidung, die im Gras an der warmen Luft trocknen, lenken ab vom Müll, der das Flussufer verstopft und das Wasser verschmutzt. Entlang von goldgelb glänzenden Reisfeldern inmitten einer erhabenen Bergkulisse dauert die Strecke von 140 Kilometern mit kleinen Pausen sieben Stunden. Schließlich ist es geschafft und Jörg Bahr trifft in Amppipal auf die Freunde vom Rotary Club Kathmandu-Metro. Gemeinsam überreichen sie einen nagelneuen OP-Tisch und eine passende Lampe – das Ergebnis eines Matching Grants mit dem Rotary Club München-Hofgarten. Beim Blick in die kärglich eingerichteten und spartanisch ausgerüsteten Zimmer des Krankenhauses bekommt die Zeremonie plötzlich einen ganz besonderen Glanz. Die Übergabe ist beispielhaft für viele, die über GRVD auf die Beine gestellt werden. „Bei GRVD handelst du und siehst, was geschieht. Hier wird handfest umgesetzt – immer mit dem Ziel, das Feld Gesundheit zu bearbeiten“, sagt der Vorsitzende Christoph Reimann, der auf der Reise auch dabei ist.

Maßstäbe

Das Sahaj Community Hospital in Gaindakot wird gerade neu gebaut und soll voraussichtlich in die Reihe der durch GRVD unterstützten Krankenhäuser aufgenommen werden. Bei seinem Aufenthalt vor einem halben Jahr hatte Jörg Bahr das Haus zum letzten Mal besucht. Die Hoffnung, heute einen Haken hinter die damals offenen Punkte zu machen, wird schnell getrübt. So wurde zum Beispiel der OP im ersten Stock gebaut – allerdings ohne Fahrstuhl oder Rampe, um die Patienten hochzutransportieren. Einen Architekten gab es nicht, die Konstruktion wurde ganz einfach nicht zu Ende gedacht. Alles sieht noch genauso aus wie vor einem halben Jahr. „Ich bin ziemlich enttäuscht“, sagt Jörg Bahr nach einem Rundgang durchs Haus und vielen immer noch offenen Fragen. „Ich bin ein bisschen traurig“, ist die diplomatische Übersetzung für das Krankenhauspersonal, um den Kollegen die Motivation nicht komplett zu rauben. Die Maßstäbe in der Realität sind oft andere als in der eigenen Vorstellung. Immer wieder muss sich der GRVD-Koordinator daran erinnern und einen Gang zurückschalten. Höflich verabredet er auf ein Neues Ziele, die bis zu seinem nächsten Besuch im April erfüllt werden sollen.

Den nächsten Dämpfer gibt es gleich im Anschluss beim Besuch in einer alten Fischer-Community in der Nähe. Dort lebt eine alte Frau, die operiert und mit Medikamenten versorgt werden sollte. Sie ist blind. Und ihre Füße können sie kaum noch tragen. Lepra lässt ihre Zehen und ihre Finger verfaulen. Eine Versorgung hat nie stattgefunden. Die Enttäuschung ist dem GRVD-Koordinator ins Gesicht geschrieben. Er hatte es ihr versprochen. In Momenten wie diesen gehen ihm schon mal Gedanken zu seinem Glauben durch den Kopf. „Ich bin zwar Christ, aber ich kann nicht glauben, dass Gott das gut findet, was ich hier alles sehe“.

Verknüpfung

Das erste Haus in der Community ist eine kleine graue, verlassene Steinhütte, auf der ein unscheinbares Schild „Informal School“ prangt. Die Schule steht leer, es gibt keinen Lehrer. Jörg Bahr wird sich kümmern. Über seinen Verein „Schülerhilfe für Nepal“ will er den Raum renovieren lassen und einen Lehrer bezahlen. Umgerechnet 100 Euro würde er pro Monat bekommen.

Wenn Jörg Bahr unterwegs ist, um zu helfen, hat er immer drei Dinge im Blick: die medizinische Unterstützung durch GRVD, die Bildung, für die er sich in seinem Verein „Schülerhilfe für Nepal“ einsetzt, und die Bevölkerungsreduzierung, für die er über eine Beistiftung der Stiftung Weltbevölkerung, die Bernd und Inge Scharf-Stiftung (BISS), kämpft. Jörg Bahr stellt viele Fragen, saugt Informationen aus der heimischen Bevölkerung auf, wo er nur kann. Nach und nach setzt sich ein Bild zusammen und die Verzahnung der drei Aspekte wird deutlich. „Bildung ist so wichtig wie Medizin“, sagt er immer wieder und versucht, bei jeder Gelegenheit die Aspekte miteinander zu verknüpfen.

Bei der feierlichen Grundsteinlegung einer Berufsakademie treffen wir zwei Tage später die deutsche Botschafterin in Nepal, Verena Gräfin von Roedern, die Mitglied im Rotary Club Kathmandu-Metro ist. Sie bezeichnet die Arbeit von Jörg Bahr im Land als „sinnvolle Ergänzung unserer öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit. Das private Engagement kann sehr fokussiert auf Bedürfnisse eingehen.“ In der nächsten Woche hat er einen persönlichen Termin mit ihr, um sich auszutauschen über die Lage im Land, und um über seine Projekte zu sprechen.

Die Zeit drängt. Noch am Nachmittag steht in einer Außenstation des Dhulikhel Hospitals auf dem Land die Unterrichtung in Family Planning an, ein BISS-Projekt, das auch Jörg Bahr mit auf die Beine gestellt hat. In einem winzigen Raum sitzen 52 Frauen eng zusammen und lassen sich anhand einer Präsentation über Verhütungsmittel aufklären. Im Anschluss stellt Jörg Bahr der aufgeweckten Frauentruppe eine einfache, aber entscheidende Frage: Wer kann den Text darin überhaupt lesen? Nur sieben Finger gehen in die Höhe. Ein Beispiel dafür, wie eng Medizin, Bevölkerungswachstum und Bildung zusammenhängen.

Im Einsatz

Im Manthali Hospital im District Ramechhap sind gerade die Ärzte im Ruhestand Dr. Helmuth Meyer, Chirurg aus Göppingen, und der Anästhesist Dr. Dietrich Dworschak (Rotary Club Burg-Genthin) im Einsatz. Über das lokale Radio wurde ihre Anwesenheit in der Gegend bekannt gegeben. Drei bis vier Stunden Fußmarsch nehmen die meisten Patienten und ihre Angehörigen für einen Besuch bei ihnen in Kauf. Über 60 Operationen haben sie in den zurückliegenden zwei Wochen in Teamarbeit erledigt. „Man braucht ein hohes Improvisationstalent“, beschreibt Dietrich Dworschak seine Arbeit als Narkosearzt. „Für Komplikationsbehandlungen fehlen häufig die Voraussetzungen, und für Unverträglichkeitsreaktionen sind keine Medikamente da.“ In Manthali hat sich das Team durch seine sorgfältige Arbeit inzwischen schon einen Namen gemacht. Die beiden Ärzte wissen, auch hier spielt Vertrauen eine wichtige Rolle: „Wir müssen hier weggehen und die Bevölkerung muss sagen, das haben wir gut gemacht. Sonst kommen die Patienten nicht wieder.“ Bei den ersten Rundgängen noch kritisch beäugt, werden sie inzwischen keck von den spielenden Kindern im Dorf gefragt: „Seid ihr die deutschen Doktoren?“. Auf diese Vertrauensbildung, auch zu den Kollegen vor Ort, baut auch GRVD und schickt erfahrene Ärzte möglichst beim nächsten Mal wieder in dasselbe Krankenhaus.

Ofenbau

Im Morgengrauen des nächsten Tages ist das Ziel ein kleines Bergdorf etwa eine Autostunde vom Krankenhaus entfernt. Als es unterwegs wegen der maroden Straßenverhältnisse nicht mehr weitergeht, führt ein strammer Fußmarsch zum Ziel. Mit einer Liste und Hausnummern ausgerüstet, inspiziert Jörg Bahr Lehmhütten, in die über GRVD finanzierte rauchfreie Öfen eingebaut werden sollten. Normalerweise kochen die Menschen hier drinnen am offenen Feuer. Die Holzbalken, die die Lehmwände tragen, sind schwarz vor Ruß. Fast alle Bewohner leiden unter Atemwegserkrankungen. Eine Frau sitzt in der stockdunklen Hütte auf dem Fußboden und nutzt den neuen Ofen. Das Feuerholz allerdings liegt so weit draußen, dass der Rauch wie früher am Ofen vorbei direkt in die Hütte zieht. Die Dorfbewohner haben es ihr Leben lang so gemacht. Es ist mühsam, ihnen zu erklären, dass es für ihre Gesundheit anders besser ist. Jörg Bahr probiert es langsam und mit Engelsgeduld. Er weiß, dass es anders nicht geht. Die Dankbarkeit seiner Zuhörer motiviert ihn auch hier, in jeder Hütte noch mal von vorn anzufangen.

Vier-Fragen-Probe

Am Abend nach einem weiteren langen Tag sitzt Jörg Bahr erschöpft in seiner Stammherberge in Bhaktapur. Sein Blick fällt immer wieder auf den Türrahmen gegenüber. Dort hängt ein Bild mit der rotarischen Vier-Fragen-Probe. Eine Spende des Rotary Clubs Bhaktapur. Dort ist er wie auch im Rotary Club Dhulikhel Ehrenmitglied. Früher haben sich die Freunde mal hier zu ihren Meetings getroffen, das Schild ist hängen geblieben. „Ich schaue auf die Zeilen und nehme sie ernst“, sagt er, „und wenn man das tut, dann muss man anpacken und nicht schwatzen.“ Wenn er über seine Arbeit nachdenkt, spricht Jörg Bahr auch noch von „sozialer Erdung“, so hat es ein Freund einmal genannt. Der Begriff gefällt ihm gut. Jeden Abend schreibt er in akribischer Sorgfalt einen Tagesreport in sein kleines schwarzes Büchlein. Davon hat er inzwischen schon einen großen Stapel zu Hause auf dem Schreibtisch liegen. Irgendwann einmal soll daraus ein Buch werden. Über Entwicklungshilfe. Sicher wird auch darin wieder der Begriff der „sozialen Erdung“ vorkommen. Denn genau das ist es, was er unter Entwicklungshilfe versteht. „GRVD ist der Versuch, die Wogen zu glätten, weil wir Idealisten sind“, sagt er noch. Jörg Bahr weiß, dass er dazugehört, zu den Idealisten mit sozialer Erdung und dem persönlichen Drang zu helfen.


GRVD
Mit Teamgeist zum Erfolg

German Rotary Volunteer Doctors e.V. (GRVD) ist ein gemeinnütziger Verein, der 1998 von Mitgliedern deutscher Rotary Clubs gegründet wurde, um ärztliche Hilfe in medizinisch unterversorgten Regionen zu leisten. Schwerpunktgebiete sind heute Ghana und Nepal.

GRVD organisiert für Ärzte aller Fachrichtungen und medizinisches Hilfspersonal ehrenamtliche Arbeitseinsätze mit einer Dauer von mindestens drei Wochen bis zu mehreren Monaten. Der Verein übernimmt dabei die Reisekosten und die Prämien einer Berufsunfallversicherung für alle Volunteers sowie die Kosten einer Berufshaftpflichtversicherung für die Ärzte. Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung am Einsatzort tragen in aller Regel die Krankenhäuser.

Über die Akutversorgung hinaus leistet GRVD Hilfe zur Selbsthilfe. Ärzte und Mitarbeiter der Krankenhäuser werden zum Beispiel über neue Behandlungswege informiert und Kurse über neue Diagnosemöglichkeiten angeboten. In Einzelfällen übernimmt GRVD auch die Fortbildungskosten für medizinische Hilfskräfte an Ausbildungsstätten in deren Heimatland. Besonders talentierte Ärzte werden in enger Zusammenarbeit mit hiesigen Krankenhäusern als Stipendiaten nach Deutschland eingeladen und in ihrem Fachgebiet spezialisiert. Dies geschieht regelmäßig beim Aufbau bisher nicht vorhandener, aber dringend notwendiger Behandlungsqualifikationen.

Um die Volunteer-Einsätze zum Erfolg zu führen, wirken mehrere Personen zusammen. Die Entscheidungen über die Zusammenarbeit mit einem Krankenhaus werden im Vorstand mit Christoph Reimann (RC Essen-Baldeney) und seinem Stellvertreter Erich Burghardt (Rotary Club Eichstätt Altmühltal) an der Spitze beschlossen. Der Länderkoordinator ist der Scout, der ein neues – meist durch Partner im Lande empfohlenes – Krankenhaus aufsucht, ein Konzept der Zusammenarbeit bespricht und dem Vorstand zur Verabschiedung vorlegt. Für Ghana hat diese Aufgabe Henner Krauss (Rotary Club Bad Reichenhall) inne, für Asien Jörg Bahr (Rotary Club Murnau-Oberammergau).

Die laufende Betreuung der Volunteers von deren Findung über die Prüfung der Eignung für GRVD bis zur konkreten Absprache mit dem betreuten Krankenhaus über den einzelnen Einsatz liegt in der Verantwortung des Einsatzkoordinators Dieter Heimer (Rotary Club Erbach-Michelstadt).

Die komplette Reisevorbereitung über den Abschluss von Versicherungen bis zu Detailabsprachen mit der Klinik im Zielland und Vermittlung von Grundwissen über Land und Krankenhaus erfolgt durch Julia Seifert (Rotary Club Lüdenscheid-Zeppelin).

Erschienen in Rotary Magazin 1/2012

Rotary Magazin 10/2016

Rotary Magazin Heft 10/2016

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Luther und das Reformationsjubiläum zeigen: Eine offene Gesellschaft, die integrieren will, muss sich ihrer christlichen und konfessionellen Wurzeln versichern. Außerdem im Rotary Magazin: Finanzen -…

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