24. Sozialpreis des RC Dreieich-Isenburg

Soziale Relevanz war das Stichwort, unter dem der Club aktiv wurde. Was das konkret bedeutet
Geteilte Freude ist doppelte Freude: Gleich zwei Initiativen hat der RC Dreieich-Isenburg im Beisein von Govenor Jürgen Stihl und Assistant Distriktgovernor Maria Morar mit seinem diesjährigen Sozialpreis ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreis ging an die Stolperstein-Initiative im Dreieicher Vorort Sprendlingen. Über 2.000 Euro darf sich das Helferteam für „Brot für Beregovo“ aus Neu-Isenburg freuen.
Dieser 24. Sozialpreis sei der bislang politischste, sagte Präsidentin Kim Bagus bei der Verleihung im Dreieicher Rathaus. In Zeiten, da immer öfter ein „Schlussstrich“ gefordert werde, halte die Stolperstein-Initiative kraftvoll dagegen. „Mit zahlreichen Aktionen wie Theateraufführungen, Vorträgen und Ausstellungen hält sie die Erinnerung an die jüdischen Einwohner lebendig. Dabei bezieht sie Schülerinnen und Schüler aktiv mit ein“, so Kim Bagus.
In ihrer Laudatio beschreibt die Gemeindienst-Beauftragte Ildiko Kreisz die Wirkung der Aktionen: „Man sieht seine Stadt mit anderen Augen. Die Toten stehen auf und erzählen ihre Geschichte.“

Ein Sonderpreis geht an das Neu-Isenburger Helferteam von „Brot für Beregovo“. Die Initiative liefert Lebensmittel, Kleidung und Sachspenden in die Ukraine. Das Team sichtet, ordnet, säubert und verpackt die Spenden. Für die Öffentlichkeit weitgehend unsichtbar, leistet es Großes.
Die Vertreter von Kreis und Stadt würdigten sowohl die Preisträger als auch den Club. Der Sozialpreis mache die vielfältige ehrenamtliche Arbeit oft überhaupt erst sichtbar, sagte Dreieichs Bürgermeister Martin Burlon. Dass der Club nicht nur Preise vergibt, sondern selbst mit anpackt, zeigen seine Aktionen wie eine große Wiederaufforstung, seine IHK-Berufsberatung, Erste-Hilfe-Kurse für Kinder und andere Einsätze in der Region.





























