Distrikt 1830
von Julius Schölkopf |
| Lesezeit: 2 Minuten

Ein Wochenende, das Lust auf Zukunft macht

Distrikt 1830 – Was willst du nach der Schule machen? Und was kannst du richtig gut? Diesen Fragen widmete sich das Rotaract YouthCamp des Distriktes 1830 während eines Wochenendseminars für Jugend­liche aus den Abschlussklassen der Werkreal- und Hauptschulen

Drei Tage lang hatten 23 Ju­gend­liche zwischen 14 und 18 Jahren die Chance, herauszufinden, wer sie sind, was in ihnen steckt und wie sie ihren Weg nach der Schule einschlagen können. Das Wochen­ende stand dabei ganz im ­Zeichen von „Wer bin ich?“. Mit kreativen Methoden und überraschenden Übungen konnten die Jugendlichen ein besseres Bild von sich selbst entdecken. Oft zeigte sich dabei, dass sie schon viel mehr können, als sie zunächst dachten. Gemeinsam mit den Paten konnten die Jugendlichen ihre Talente analysieren und konkrete Lebensentwürfe entwickeln. Vor allem im abschließenden Feedback der Jugendlichen wurde dabei häufig auf die „7-Leben-­Methode“ hingewiesen. Dabei sollten die Jugendlichen sieben Le-bensentwürfe skizzieren, Erwartungen und Grenzen fallen lassen und ins Träumen kommen. Egal, ob Ausbildung, weiterführende Schule oder völlig neue Wege – es entstanden komplett neue Pläne.

Eine Gelegenheit, sich selbst kennenzulernen …

Abschließend erwartete die Jugendlichen ein Bewerbungsgespräch-Bootcamp. Dafür wurden sie von 14 Rotary-Mitgliedern aus dem Distrikt besucht, die in Zweierteams in drei Durch­gängen je einen Jugendlichen interviewten. Bei dem Matching der Interviewer und Jugendlichen wurde dann darauf abgezielt, möglichst gute Gespräche zu ermöglichen. Während anschließend die Gesprächsleiter ein professionelles Feedback verfassten, konnten die Jugendlichen die Zeit nutzen, um sich selbst zu reflektieren. Auch hier waren wieder der Input und die Fragen der Paten von entscheidenderRelevanz. Die Paten waren zehn Rotaract-Mitglieder, die den Jugendlichen in Kleingruppen als Mentor, Coach und erste Ansprechpartner zur Seite standen.

… und neue, mutige Pläne zu entwickeln

Zu guterLetzt folgte dann die Feedbackphase, in der die Jugendlichen professionelles, ehrliches und hilfreiches Feedback erhielten. Dies soll vor allem vor dem nächsten Bewerbungsgespräch als guter Ansatzpunkt dienen. Das YouthCamp ist mehr als nur ein Seminar – es ist ein Startpunkt, ein Ort, an dem über die Zukunft geträumt werden darf und die Jugendlichen ermutigt werden, innere Barrieren umzustoßen und groß zu denken.
 


In Kürze: Rotary on the Road

Die International Fellowship of Motorcycling ­Rotarians (IFMR) machte erneut Station im Distrikt 1830: Arno Brucker und ­Stefan Steckeler vom RC Aalen-Heidenheim führten eine viertägige Tour an, bei der 17 Rotarierinnen und Rotarier aus Deutschland und der Schweiz ­teilnahmen. Bei idealem Spätsommerwetter legte die Gruppe rund 500 un­fallfreie Kilometer über die Ostalb und durch das ­Hohenloher Land zurück. Traditionell wurde unterwegs auch gesam­melt: 2500 Euro kamen für ein Brunnenprojekt in Ghana zusammen – ein starkes Zeichen rotarischer Gemein­schaft auf zwei Rädern.

Julius Schölkopf

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