Distrikt 1930

Singen/Orissa - Strahlen der Hoffnung

Zwei Ärzte des Gesundheitszentrums und eine junge Mutter mit Baby

17.09.2012

Singen/Orissa

Strahlen der Hoffnung

Sandra Sieber

Der Rotary Club Singen hilft bei der Einrichtung einer Entbindungsstation im indischen Bundesstaat Orissa.

Das Projekt ASHAKIRAN– Strahlen der Hoffnungbringt Hilfe für die Ureinwohner Kondh-Adivasi und die „Unberührbaren“ Dalits in den Dschungelbergen von Orissa im Osten Indiens. Diese Region war bis in die 198oer Jahre fast nicht zugänglich und ist von großer Armut geprägt. Viele Menschen leben dort am Rande des Existenzminimums von weniger als einem Euro/Tag. Für sie bedeutet Krankheit zugleich Existenzverlust, denn es gibt in Indien keine kostenlose staatliche Krankenfürsorge.

 

Über ein aus Indien stammendes Clubmitglied hat der Rotary Club Singen Verbindung mit der Indologin Dr. Cornelia Mallebrein aus Konstanz aufnehmen können, die Mitbegründerin der Organisation ASHAKIRAN ist.  Diese hat sich zum Ziel gesetzt, die Probleme von Armut, mangelndem Wissen und Krankheit an den Wurzeln aufzugreifen, zu analysieren und schließlich einer Lösung zu zuführen. Ein wichtiger Baustein in diesem Konzept ist ein neues Krankenhaus, bei dem es um die Krankenversorgung  der Ärmsten der Armen geht. Der RC Singen hilft bei der Einrichtung einer Entbindungsabteilung mit medizinischem Gerät.  Als Partner vor Ort übernahm der Rotary Club Bhubaneswar North die Patenschaft für das Projekt  und kümmert sich um die ordnungsgemäße Verwendung des Geldes.

 

Zwischenzeitlich konnte Dr. Mallebrein über die weitere Entwicklung bei ASHAKIRAN berichten. Die Singener Rotarier freuen sich sehr, dass ihr Hilfsprojekt so effizient umgesetzt werden konnte. Dankbar sind sie auch für 1500 Euro, die der französischen Partnerclub Montereau-Fault-Yonne  beigesteuert hat. So konnten  insgesamt rund 15.000 Euro für ASHAKIRAN bereitgestellt werden. Bei seinen internationalen Hilfsprojekten lässt sich der RC Singen von der aus Nordafrika stammenden Spruchweisheit leiten: „Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“

Erschienen in Rotary Magazin 9/2012

Sandra Sieber

Geboren 1976. Dipl. Betriebswirtin (BA) (1999) und Versicherungsfachfrau (BWV) (2002). Seit 2006 Inhaberin einer Allianz Generalvertretung mit Sitz in Triberg im Schwarzwald. Seit 2009 Mitglied im RC Furtwangen-Triberg. Verheiratet.

 

 

 

 

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