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Rotex und Rotaract

Erstes Treffen in D1880 - was trennt, was verbindet?

Rotex und Rotaract - Erstes Treffen in D1880 - was trennt, was verbindet?
Rotaracter, Rotexer und RotarierInnen folgten der Einladung von DG Dorothee Strunz nach Rehau. © privat

District Governor Dorothee Strunz lud die Rotaracter, Rotexer sowie die entsprechend beauftragten RotarierInnen der Clubs und des Distriktes zu einem Treffen nach Rehau ein. Es folgten ein spannendes Kennenlernen und ein interessanter Austausch.

Kerstin Dolde01.04.2017

Rotaract und Rotex - wie kommen die beiden zusammen? Auf Vermittlung - und mit guten Argumenten. Governor Dorothee Strunz hat den Stein ins Wasser geworfen. Es war das erste Treffen dieser Art. 

Nach einer kurzen Begrüßung, einer Vorstellung ihrer Firma und einigen Worten zu Rotary von DG Dorothee Strunz stellten Distriktsprecherin Theresa Stangl Rotaract und Shari Kiessling Rotex vor.

Ulrike Laupichler, Rotaract-Beauftragte im Distrikt 1880, thematisierte in einem kurzen Vortrag „Rotaract und Rotary: Herausforderungen heute und morgen“. Die zukünftigen Herausforderungen des Rotary-Jugendaustausches stellte Christof Furtwängler, Vorsitzender des Ausschusses Jugenddienst, vor. Den Abschluss des Plenums am Vormittag bildeten drei Keynote-Speaker: Annette Seidel und Elisabeth Kahler schilderten jeweils ihren Weg vom Rotary-Jugendaustausch über Rotex bis hin zur Mitgliedschaft in einem Rotaract Club beziehungsweise mittlerweile einem Rotary Club.

Die beiden externen Referenten Dr. Gerhard Schoenauer, stellvertretender Regionalbischof Bayreuth, und Veronika Kobert, Integrationsbeauftragte in Pegnitz, lieferten einen Praxisbericht zum Thema „Integration vor Ort durch Jung und Alt – eine Erfolgsgeschichte aus Pegnitz“.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen diskutierten die TeilnehmerInnen gemeinsam folgende vier Themen im World-Café- Format:

  • Für welche Werte stehen Rotaracter? Was können Rotarier von ihnen lernen?
  • Rotaract und Rotex: Was verbindet uns? Was macht die rotarische Idee für junge Menschen attraktiv?
  • Rotarisches Engagement: Wie können wir die Nachhaltigkeit der Rotaract Clubs und des Engagements der Rotexer sichern?
  • Rotex meets Rotaract: Was könnten die sozialen Medien leisten?

Nach gegenseitigen Vorträgen und den Gesprächen miteinander stellten die sich für die rotarische Idee engagierenden jungen Menschen fest, dass sie vieles nicht wissen über die eigene Arbeit, dass es also manches Vorurteil abzubauen gilt. Es bestehen etliche Ansatzpunkte, um sich effizient in der Zukunft zu vernetzen. So wurde nicht nur die mögliche Unterstützung der Betreuung von Inbound durch die Rotaract Clubs vor Ort thematisiert, sondern die gemeinsame Gestaltung eines weltweiten, die digitale Technik einbindenden Netzwerkes von Rotaract und Rotex diskutiert. Es gelte Rotaract für die Rotexer zu erschließen und umgekehrt. Zusammenfassend wurde festgestellt: Rotaract und Rotex machen die Welt zu einem kleinen Dorf und Fremde zu Freunden. "Rotaract und Rotex, das ist wie ein Virus und ein unglaublich positives Gefühl."

 

Kerstin Dolde
Kerstin Dolde ist Journalistin und arbeitet zurzeit als Verantwortliche Redakteurin für Regionales bei der Frankenpost. Seit Januar 2011 steht sie zudem als Leseranwältin des oberfränkischen Medienhauses den Leserinnen und Lesern als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Seit 2005 ist sie als Distriktberichterstatterin für D 1880 unterwegs.