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Fürstenfeld

Kreativität ist gefordert

Fürstenfeld - Kreativität ist gefordert
Spaß beim Trommeln, lernende Patientinnen, Lehrpersonal und Clubvizepräsident Walter Toniolli (außen links) © RC Fürstenfeld/ Aribert Wendzel

Ob im Zeichnen oder Schreiben, und auch beim Trommelworkshop für Behinderte, wurden Talente geweckt

Heinrich Marchetti-Venier09.08.2015

Zweigeleisig half der RC Fürstenfeld. Zuerst wurden Insgesamt 210 Schülerarbeiten, Zeichnungen und Aufsätze am Ende des Schuljahres für einen Wettbewerb eingereicht. Vom RC Fürstenfeld unter noch Präs. Aribert Wendzel mit dem Titel „Wie lebe ich Freundschaft“ ausgeschrieben, waren Schülerinnen und Schüler von sechs bis 19 Jahre aufgefordert, dieses rotarische Kernthema aus der Sicht ihrer Generation zu malen oder zu beschreiben. Die Sieger, Gregor Sammer und Kathrin Teuschler kamen von der Handelsakademie und dem Bundesgymnasium Fürstenfeld. „Es ist einfach unglaublich wie schöpferisch sich die Jugend damit auseinandersetzt“, freute sich die neue Präs. Elke Spreizer. Sonderpreise wurden auch eine Sonderschule und zwei Volksschulen verliehen, während an die jungen Talente neben Urkunden auch Warenpreis im Wert von 1800 Euro verteilt werden konnten. Bei der Schlussveranstaltung lieferten Schülerdarstellungen eindrucksvoll auch ein Bild szenischer und sportlicher Leistungen der Jugend.

Ein anschließendes Sommer-Projekt betraf den vom Club erdachten Erlebnisworkshop unter dem Titel „Trommeln macht Spaß!“ für das Klientel der Förderwerkstatt Stegersbach, wo über 30 jugendliche und erwachsene Menschen mit Behinderungen von sieben pädagogischen Fachkräften individuell gefördert und begleitet werden. Sprechen Menschen ganz allgemein auf Musik an, können gerade Menschen mit Handicaps im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch so einen Trommelworkshop folgendes erleben:

  • Entfaltung von Kreativität
  • Steigerung des Selbstwertgefühls
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
  • Entwicklung sozialer Sensibilität
  • Körperbeherrschung und Bewegungskoordination
  • Motorische Aktivierung

und - wie man auf dem beiliegenden Foto klar erkennen kann - jede Menge Spaß!

 

 

Heinrich Marchetti-Venier

DDr. Heinrich Marchetti-Venier wurde in Oberösterreich geboren. Nach dem Abitur nahm er ein Studium des Lehramtes sowie der Geistes- und Naturwissenschaften an den Universitäten Salzburg auf, es folgten die Stationen, Wien, München, Bochum, Turin, Strasbourg und Washington. Anfangs Tätigkeit in der Raumordnung, später als Historiker und Privat-Gutachter sowie Autor. Er hatte lange Zeit das Amt des Distriktberichters für die österreichischen Distrikte D 1910 und 1920 inne. Heinrich Marchetti-Venier starb im November 2015.