Wie das Rechnen maschinell wurde

Bonner Rotary Clubs planen einen Besuch im Arithmeum, um Mathematikgeschichte zu erleben
Professor Ina Prinz, Direktorin des Arithmeums der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität und seit vielen Jahren Rotarierin im RC Bonn, lädt zur Sonderausstellung mit Exponaten rund ums Rechnen aus einer Kölner Privatsammlung. Und sie kann versprechen: Das Thema Rechnen geht weit über Adam Riese hinaus.
Jeder, der heute einen Computer benutzt, profitiert von der jahrhundertealten Geschichte der Mechanisierung des Rechnens. Noch vor 500 Jahren lag das Rechnen in den Händen weniger, gut ausgebildeter Rechenmeister, weiß sie. Bald darauf widmeten sich zahlreiche große Denker und Mathematiker der Aufgabe, das Rechnen fehlerfrei und zügig zu gestalten.

Fakt ist: Mathematische Aufgaben sind über die Jahrhunderte die Gleichen geblieben – ganz egal, ob sie mechanisch, elektronisch oder mikroelektronisch gelöst werden: Es wird immer „nur“ gerechnet! Viele Funktionsmodelle im Arithmeum laden dazu ein, die historischen Techniken des Rechnens auszuprobieren, und an Multimediastationen kann spielerisch ein kleiner Mikroprozessor entwickelt werden. Dazu gibt es eine Sammlung historischer Rechen- und Mathematikbücher bis zurück zur Erfindung des Buchdrucks plus geometrisch-konstruktive Kunst oder Designobjekte.
Auch die Sonderausstellung Pohl-Goldschmidt ist unter kunsthandwerklichen und hinsorischen Gesichtspunkten eine wahre Fundgrube exquisiter Objekte. Technikgeschichte (Geschichte des maschinellen Rechnen) trifft hier Mathematikgeschichte (ArithmeumLibrary), Kunst und abwechslungsreiche Kultur. Sehenswert, finden die Bonner Freundinnen und Freunde.
Mehr Infos: www.arithmeum.uni-bonn.de/arithmeum.html



























