Dänischer Astronaut hilft bei der Schnitzeljagd

Das gibts nur im KidsCamp: Flüge zum Mond, Satelliten erkunden oder Raumkapsel-Menüs: eben Weltraumabenteuer – mit richtigen Astronauten. Plus: ganz viel Spaß!
Bei wem ist eigentlich die Freude größer? Bei den Mädchen und Jungen oder den Betreuern? Man muss die 60 Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren, die das diesjährige KidsCamp besucht haben, nur beobachten, um die Begeisterung, die Fröhlichkeit, die völlige Leichtigkeit zu spüren, die sie in dieser einen Woche erlebt haben, um zu verstehen, was diese Ferienfreizeit für sie bedeutet. Und man muss gesehen haben, mit welcher Hingabe die 30 bis 40 Mitwirkenden dafür sorgten, dass diese Jugendlichen unvergessliche Tage verbringen konnten.
Das KidsCamp wird alljährlich von engagierten Rotaractern organisiert, und zwar speziell für Kinder aus Familien, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen keinen Urlaub erlauben können. Auch diesmal ging es wieder an die Mosel, nach Cochem. Dort kümmerten sich die Organisatoren um eine kindgerechte Freizeit, in der die Gemeinschaft, die Wahrnehmung jedes einzelnen, die Verantwortung gegenüber der Gruppe spielerisch vermittelt wird. Ob bei der Schnitzeljagd, bei der Nachtwanderung oder der Zubereitung der Mahlzeiten – immer stand das Gemeinschaftserlebnis im Mittelpunkt.
Das Motto in diesem Jahr war der Weltraum mit dem kleinen Jungen Milo als Protagonisten. Das Programm und auch die Gute-Nacht-Geschichten drehten sich deshalb um ferne Welten.
Einer der Höhepunkte war deshalb sicher das Video des dänischen Astronauten Andreas Mogensen, der zweimal auf der ISS im Weltall war, zuletzt 200 Tage. Vermittelt durch ein Mitglied des RC Bonn International, gab er den Kids den entscheidenden Hinweis für ihre Schnitzeljagd. Die Kinder ihrerseits halfen Milo schließlich, wieder nach Hause zu fliegen.

Die Rotaracter und die Helfer aus den Clubs kümmerten sich um die Gestaltung des KidsCamp: Küche, Infrastruktur, Programm, die ärztliche Versorgung. Auch Governor Christoph Schiewek packte für einen Tag mit an und suchte unter anderem im Wald geeignete dünne Äste, damit alle später Stockbrot essen konnten.
Auch dieses KidsCamp war nur möglich durch das Engagement ganz vieler und durch die Unterstützung aus zahlreichen Clubs. Eine Spende in Höhe von 10.000 Euro kam allein vom RC Adenau-Nürburgring. Auch die Niklaus-Koch-Stiftung in Trier förderte die Aktion. Um einem Kind die Teilnahme zu ermöglichen, sind jeweils 600 Euro nötig.



























