Distrikt 1940

Die Besten geehrt für Polio-Engagement

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Der Kinderlähmung ein Ende bereiten: Seit 1988 kämpft die rotarische Familie dafür und spendet. Auch die eifrigsten Spenderclubs stehen diese Woche im Fokus.

Sein Name ist allen Polio-Kämpfern ein Begriff: Bill Gates. Mit seiner Stiftung verdreifacht er jedes Jahr die Spenden aus der rotarischen Familie. Auch dieses Jahr wieder. Und er will es noch eine Weile weiter machen. Deshalb ging ein Polio-Teddy diese Woche auch an ihn. Sein Aufruf: Nicht nachlassen! Denn auch ihm ist bewusst, dass der letzte Schritt zur Ausrottung der Kinderlähmung noch getan werden muss.

Die ZEIT berichtete mit einem Gastbeitrag von Bill Gates und Svenja Schulze, Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung über den Kampf gegen Polio: www.zeit.de/gesundheit/2022-10/polio-kinderlaehmung-impfung-bill-gates-deutschland

Am 17. Oktober wurden aber auch hierzulande Ehrungen und Polio-Teddys vergeben: Die Clubs mit den besten Ergebnissen im Anti-Polio-Kampf wurden geehrt. Mit dabei: Past-RI-Präsident Holger Knaack, Thomas Meier-Vehring, der Vorsitzende des Governorrats, und Christian Schleuß, Kinderarzt und Poliobeauftragter in D1900).

Bei der Veranstaltung wurde dargestellt, welcher Club in welchem Distrikt die höchste Spendensumme innerhalb der letzten drei Jahre eingeworben hat. Die Clubvertreter erhielten zum Dank einen kuscheligen Polio-Bären. Die Steiff-Teddys waren zuvor von der Spielwarenfirma Steiff gespendet worden, um das Anliegen — Kampf gegen die Kinderlähmung — zu unterstützen. Dafür war Beatrice Steiff, die Urgroßnichte der FIrmengründerin Margarete Steiff (die an Kinderlähmung erkrankt war) extra angereist.

Außerdem sollen die Teddys als Erinnerung an den rotarischen Kampf gegen Polio während des Weltgesundheitsgipfels in Berlin auch an WHO-Chef Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus und Unicef-Direktorin Catherine Russell übergeben werden.

Die Rotary Clubs wollen auch künftig dranbleiben und weiter Spenden generieren, um Kinder vor der schrecklichen Krankheit zu bewahren. Der rotarische Kampf gegen Polio läuft bereits seit 1988, als die Rotarier versprachen, die Kinder dieser Welt vor Polio zu bewahren. Zu 99 Prozent ist das gelungen — der letzte Schritt soll nun auch gegangen werden. Denn, wenn auch nur ein Mensch erkrankt, wird sich das Virus wieder verbreiten — wie zuletzt in New York, London oder in Malawi. Die dort auftratenden Viren waren zumeist eingeschleppt aus Pakistan.

Unterdessen laufen die Vorbereitungen für die Polio-Meilen: Jeder kann bis Ende Oktober mitmachen und zählen, wie viele Meilen oder Kilometer er zugunsten von Polio gegangen, gewandert, gelaufen, gerannt ist und welche Spende er dafür eingeworben hat. Wichtig ist, die Meilen einzutragen, damit am Ende klar ist, wie stark Rotarier und Rotarierinnen, Rotaracter und Rotaracterinnen sich für die Ausrottung der Kinderlähmung engagieren. Also, hier anklicken: www.rotary1940.org/polio

Der Distrikt 1940 veranstaltet zudem am 23. 10. einen Polio-Lauf am Müggelsee. Also: Dabei sein!

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