Rotary-Konferenz in Makedonien - Teilnehmer beschließen „Balkan Friedensinitiative“

Die Referenten der Konferenz. © privat

19.07.2013

Rotary-Konferenz in Makedonien 

Teilnehmer beschließen „Balkan Friedensinitiative“

Heinrich Marchetti-Venier

Bereits einmal wurde in Pristina/Kosovo eine rotarische Konferenz abgehalten. Damals ging es darum, noch distriktierten Clubs in Albanien und nicht mehr distriktierten Clubs in Makedonien und im Kosovo wieder in einen Distrikt einzuordnen oder für sie einen neuen Distrikt zu schaffen. Seit 1992 besteht Rotary mit heute sechs Clubs in Albanien, seit 1995 mit 13 Clubs in Makedonien und seit 2005 im Kosovo mit neun Clubs und insgesamt annähend 700 Mitgliedern.

2013 konnte Past-Governor Anton Hilscher (RC Wien) als Convenor und Rotary International (RI) Advisor von R.I. Präsident Tanaka für diese drei Länder wieder eine Konferenz ins Hotel Gorica in Ohrid einberufen, um sich mit der Lösung dieser Frage weiter zu beschäftigen. Die Vorbereitungen dazu hatten schon im Winter 2102/2013 begonnen. Organisiert wurde die Konferenz von Rade Hristovski (RC Bitola) als Vize-Convenor.

Auf der Konferenz ging es um die Zukunftsaussichten der Region, speziell in Makedonien und seinen Nachbarländern. Ihre Sorge ist es, dass die Aufnahme in die westeuropäische Wirtschaftsgemeinschaft – geschweige denn eine Aufnahme in die NATO – noch lange auf sich warten lassen wird. Da aber die politisch- wirtschaftlichen Voraussetzungen einen höchsten Stellenwert in dieser Frage bedingen, sollte auch dazu Stellung bezogen werden. Das Friedensmotto von Past R.I. Präs. Kalyan Banerjee stellte einen weiteren, wesentlichen Faktor dieser Konferenz sicher, nämlich die Versöhnungsidee in diesen auch kulturell-religiös sehr unterschiedlichen Ländern: : “I believe, we are in Rotary to change the world, for why else would we be Rotarians?” Banerjee fühlt sich Albanien verbunden und hat die Clubs dort auch 2012 besucht.

Eingeladen waren nicht nur die Clubs dieser drei Länder, sondern ebenso die Clubs von Montenegro, Serbien, Griechenland, Bulgarien und der Türkei. Insgesamt folgten etwa 300 Frauen und Männer der Einladung und sorgten für eine rege Diskussion während der Konferenz. Der erste Abend diente dem Eintreffen aller Gäste. Die Konferenz selbst dauerte am Samstag den ganzen Tag. Die Referenten waren wohl ausgesucht und deckten mit ihren Referaten die politische, wirtschaftliche und rotarische Lage mit Sichtweisen von innen wie außen ab.

Nach der Begrüßung durch den Koordinator der Gemeinschaft makedonischer Clubs, Rade Hristovski, hieß Convenor Hilscher alle Teilnehmer im Namen von Rotary International willkommen. Er berichtete über die Gründe der Entstehung dieser Konferenz seit der Amtszeit von Past R.I. Präs. Klinginsmith. Auch sagte er, dass es wahrscheinlich sei, dass eine zweite Konferenz in einem Jahr stattfinden werde. Der Bürgermeister von Ohrid als „Hausherr seiner Stadt“ verwies dann auf den Standort der Konferenz als eine Kreuzung von historisch gewachsenen Kulturen, Religionen und Völkern, welche mit der Situation von heute und dem Ziel der Konferenz von morgen, einer Annäherung, übereinstimmt. 


Der weitere Verlauf der Konferenz erfolgte in drei Blöcken zu je zwei Vorträgen mit einer halbstündigen Frage- und Antwortrunde im Anschluss.

Dr. Srgjan Kerim (RC Skopje) war vormaliger Wirtschaftsminister der SR Makedonien (1986/89), Außenminster der FYROM/ Republik Mazedonien (2000/01) und Botschafter bei der UNO (2001/03) sowie deren Präsident der Vollversammlung 2007/2008. Er ging auf die historische Rolle der Region ein, erinnerte an den Berliner Kongress von 1878 und damit Einflussnahme von Nord-  und Mitteleuropa auf den Balkan,  die es genauso erschwerte eine Identifizierung der Region vorzunehmen wie später der Einfluss aus dem Osten, von Russland, bis zum Ende des kalten Krieges. Heute gilt dieses für die andere Richtung. Kerim ist der Ansicht, dass man aber die Probleme des Balkan nicht alleine aus der Geschichte ableiten kann („Die Menschen hier haben mehr Geschichte produziert, als man ertragen kann“), sondern aus der Situation in der Politik, Wirtschaft und Umwelt. Er zitierte Churchill, „that if we open a quarrel between the past and the present, we shell find we have lost the future“. Gerade das neue Übereinkommen zwischen Serbien und dem Kosovo habe als neue Form des Nebeneinanders eine Beispielwirkung für ähnliche interethnische Probleme in der Region. Erstmals seit tausend Jahren alter Geschichte bestehe die Gelegenheit, dass der Balkan hier sein eigener Architekt ist und beidseitige wie zwischenregionale Beziehungen schafft, welche die Integration in die EU ermöglicht.

Kerim sieht Europa anders als der darauffolgende Referent noch als einen von drei Global Playern, den die gemeinsame Zivilisationsgeschichte unleugbar verbindet. Europäische Denker und Künstler seien Software und Schlüssel zum Steuern einer ausbalancierten Welt unseres Jahrhunderts. Die UNO habe diese Rolle bereits beim Friedensaufbau in der Welt berücksichtigt und auch die USA brauchen die EU als Partner und Komplementär. Davon habe der Sicherheitsaufbau am Balkan auch stets profitiert. Fehle noch eine Mitgliedschaft von Bosnien-Herzegowina, Makedonien und Serbien gleich in der EU wie in der NATO, wobei  aber Serbien eher einen neutralen Status wie Österreich einnehmen sollte. Ohne NATO als Sicherheitsgürtel wäre auch eine EU-Mitgliedschaft der Region auf Dauer gefährdet, gleichwie die EU ohne den Balkan als ein Teil unvollendet bleibt.  63 Millionen Menschen, 12 Prozent der europäischen Bevölkerung dürfen nicht vor der Tür bleiben. Diese einzigartige Gelegenheit, den Frieden nachhaltig zu erleben, dürfe nicht unberücksichtigt bleiben.

Dr. Erhard Busek (RC Wien-Süd), Bundesminister und Vizekanzler a. D. der Republik Österreich (1989/95), Präsident des Institutes für den Donauraum und Mitteleuropa (seit 1995) sowie vormaliger Sonderbeauftragter des Stabilitätspaktes für Südosteuropa (2002-2008), ist der Ansicht, dass Makedonien schon zu lange an der Türe vor der EU und NATO wartet. Es sei bedauerlich, dass sich die Dinge nicht vorwärts bewegen. Die EU müsse Druck auf ihre Mitglieder, speziell auf Griechenland, ausüben, Widerstände zu beseitigen, die die Aufnahme in Westeuropa behindern. Er sieht mehrere Punkte, welche man nicht übersehen dürfe, das seien 1). dass Europas Bedeutung selbst kleiner werde, während andere Erdteile und Länder an Bedeutung zunähmen, 2.) werde die Gesellschaft in Europa zunehmend eine überalterte Gesellschaft. Es könne ein Ausgleicht durch Wanderung stattfinden. Budek denkt an Jugendliche aus Spanien, die in Deutschland Arbeit finden sollten, meint aber vielleicht auch den Balkan und ganz Europa in Bezug auf Zuwanderung. 3). habe im kulturellen Bereich die Angst vor dem Islam und neuer Nationalismus negative Auswirkungen. Der Wandel in Europa gehe auch hier tiefer und tiefer. 4) Zuguterletzt gebe es die augenscheinlich vielen Krisen, die politische Ursachen haben, und Dr. Busek ist überzeugt, dass man sie lösen werde. Beim Ruf nach einmal mehr und einmal weniger Europa, sei mehr Europa sicher wünschenswert sowie ohne Alternative.

Jeder habe in einem Europa seinen gesicherten Plan, auch der Balkan. Nationalstaaten seien einmal die Organisationsbasis gewesen, aber ein neuer Regionalismus habe heute Platz zu greifen. Dabei hätten der Regionaler Rat der Zusammenarbeit (RCC) und verschiedene regionale Einrichtungen (CEFTA, EUSDR) schon den Weg gewiesen, wodurch wirtschaftliche und verkehrsmäßige Zusammenarbeit läuft. Hier gebe es weniger Schulden als in Südeuropa, wenn auch der wirtschaftliche Prozess noch einen geringeren Standard aufweise. Der Balkan sei nicht mehr eine Peripherie der Welt, sondern habe in jeglicher Hinsicht beste Chancen!


Professor Christopher Hill (Washington/ RC Denver), vormaliger Botschafter im Kosovo (1996/99), stellvertretender “Secretary of State” (2005-2009) und jetzt Dekan der Josef Korbel School of International Studies in Denver, sprach von einer Enttäuschung, dass die Aufnahme der Staaten dieser Region sowohl in die EU als die NATO sehr langsam läuft. Er hofft, dass Mazedonien selbst den Integrationsprozess beschleunigt, indem es eigene praktische Schritte dazu setzt. Aber er betonte ebenso, dass es gelungen ist, eine Stabilisierung der Region herzustellen. Er erwähnte zudem den Aufwand und den Einsatz der Vereinigten Staaten im Nahen sowie Fernen Osten, wo er jeweils auch in Korea (2004/05) und im Irak (2009/10) als Botschafter gedient hat. Die Vernetzung mit internationalen Strukturen sei wichtig, aber es könne keine Lösung sein, zu glauben, dass die EU ein Wundermittel darstelle, bestehende Probleme zu beseitigen. Man müsse nicht vor der Tür warten, sondern Diplomatie richtig anwenden und sowohl Washington als die EU einbinden, dem Staat seinen gewünschten Namen zu geben. Mazedonien müsse selbst mehr Aktionismus an den Tag legen, anstatt zu warten, dass andere die Probleme lösen.

Univ.-Prof. Dr. Bernhard Felderer (RC Wien), führender Nationalökonom und langjähriger Direktor des Institutes für Höhere Studien (1991-2012), derzeit Präsident des österreichischen Staatschuldenausschusses, war bemüht, die wirtschaftliche Lage in Mazedonien sowie dessen Nachbarländern zu analysieren und ihre Perspektiven aufzuzeigen.  Ihm ging es in seiner mit Grafiken unterstützten Darstellung um den Zustand und die Aussichten im Lande. Insgesamt ist er zuversichtlich, dass sich bei einem Beitritt zur EU bisher noch unterdurchschnittliche Wirtschafts-Daten bald positiv verändern werden.  Gerade das Einkommen liege noch niedrig und im EU-Durchschnitt in den letzten Rängen, eine Entwicklung wie in den Baltischen Staaten der letzten zehn Jahre könnte dann auch für Makedonien gelten. Die Exportziffern seien eigentlich schon sehr gut, nur die Investitionen hinkten nach. Dafür müssten die politische und Rechtslage verbessert werden. Die öffentliche Verschuldung liege mit 36 Prozent wie bei den Baltischen Staaten und ist ein wesentlicher Punkt nachhaltig positiver Entwicklung. Er nennt häusliche Industrie und ihre Spezialisierung sowie Nischenmärkte und den Tourismus als Wachstumsfaktoren in der Wirtschaft, besonders wenn Unterstützung aus der EU kommt und EU Programme angewandt werden. Ebenfalls noch stark ausbaufähig sei der Anteil der berufstätigen Frauen. Dagegen sei die Jugendarbeitslosigkeit höher als in Spanien (65% der 15-19jährigen, 55% der bis 24jährigen, 40% der bis 29jährigen). Ein weiterer, daraus auch resultierender Problembereich liege in der Demografie, wo ein geringer Geburtenfaktor (1,46), Überalterung und laufende Abwanderung festzustellen sind. Abschließend verwies Felderer nochmals auf einen Hochqualitätstourismus als Chance und zeigte sich besorgt, dass die Arbeitskosten zu rasch steigen und steuerliche Einflussnahmen der Regierung greifen würden.

Past R.I. Präs. Kaylan Banerjee hat als erster diese Region jetzt bereits zweimal besucht. Seine Zusammenarbeit mit Mutter Teresa, die aus Albanien stammte, hat ihn in eine persönliche Beziehung zu Albanien, Montenegro, dem Kosovo und Makedonien gebracht. Seine Friedensbotschaft beinhaltet, dass jedes Mitglied jeden Tag das ganze Jahr über an jedem Ort die Möglichkeit hat, Frieden zu schaffen. Der Frieden komme nicht von selbst, der Frieden komme von innen, vom Frieden in uns, der Familie und unserem Heim. Er führte als Beispiel für den Frieden das Zusammenleben von Indern und Pakistani gerade in Chicago an, wo alle gemeinsam leben. Das tagtägliche friedvolle Nebeneinander lasse allen Streit vergessen. Wenn daher jeder Mensch jeden Tag daran arbeite, könne die Welt friedvoller werden. „Nie aufgeben!“ ist auch die Devise von Mahatma Gandhi gewesen. Standing Ovation folgten Banerjees Rede und aus dem Publikum kamen als Diskussionsbeiträge eigene Erfahrungen zum Thema. Eine Rotarierin verwies auf griechische Paten als Clubgründer in Makedonien und je einen bulgarischen wie serbischen Governor, die sich wünschen, eigene Distrikte zu haben. Deswegen gebe es heute im Kosovo und Makedonien Clubs, die keinem Distrikt angehören. Banerjee konnte darauf nur antworten, dass es zwischen Indien und Pakistan keine rotarischen Grenzen gibt.

Past R.I. Dir. Örsçelik Balkan (RC Istanbul-Karaköy) bemühte sich, Rotary selbst als Friedensstifter einzubringen. Außerdem stellte er auch die „Mediterranean Peace Initiative“ als Beispiel vor, und verband dies mit dem Vorschlag, eine „Balkan Peace Initiative“ zu realisieren. Nachhaltiger Friede gehe prinzipiell von jedem aus. „Man kann nicht sagen, das geht mich nichts an! Wenn auch Rotary keinen politischen Einfluss darauf nehmen kann, so spielt es doch eine maßgebliche Rolle in der Vorbereitung der Grundvoraussetzungen für den Frieden!“, sagte er. Vorurteile und Hass zu entwickeln, geschehe meist durch Nichtverständigung. Doch gerade Kommunikation sei Rotary durch sein Netzwerk, unsere Verbindungen zu den Vereinten Nationen und unsere aktive Mitgliedschaft möglich. Viele Einrichtungen wie die Rotary Friedenszentren oder der Jugenddienst, Länderausschüsse und die Rotary Foundation tragen dazu bei, Völkerverständigung zu leben und zu praktizieren. Die „Mittelmeer Friedens Initiative“ in 16 Ländern mit drei Religionen und acht Sprachen solle Vorbild sein, um am Balkan ein ähnliches Instrument zu schaffen. Und dabei sieht der Redner auch die Länderausschüsse gefordert.

Nach diesem Referat forderte Convenor Anton Hilscher die Anwesenden auf, eine Resolution für eine „Rotary Balkan Peace Initiative“ anzunehmen, „denn es wäre ein Geschenk an unsere Kinder und Enkel, was wir heute damit schaffen.“  Dieser Antrag wurde von den Teilnehmern einstimmig angenommen und seine Realisierung dem ICC Executive Committee überantwortet.

Die Schlusssitzung leitete Past-Gov. Dragan Brajer (RC Beograd), dem vom Convenor Hilscher eine Zusammenschau der Ergebnisse anvertraut war. Er stellte zu Beginn die komplizierte Lage der Region heraus. Sie stehe etwas entgegen der Pläne für die Zukunft, deren Neubau in struktureller und wirtschaftlicher Hinsicht keinen Aufschub duldet. Er sieht Kerims drei Forderungen nach Beendigung der leidigen Geschichtsdiskussionen, der Architektur einer neuen Balkanregion mit möglichst vielen Verknüpfungen und die völlige Integration des Balkan in die EU als Grundvoraussetzungen für einen dauerhaften Frieden als Basis jeder Zukunft. Brajer weiß die Aufforderung Buseks nach eigenen, vermehrten  Anstrengungen zu dieser Integration zu schätzen. Er dankte Hill für seine Schilderung der nahezu heute befriedeten Lage und dem Angebot schrittweiser Lösungen. Zudem erkennt er im Beitrag von Felderer die ökonomischen Austauschmöglichkeiten der Länder in der Region als eine Lösung an. Er dankte auch Banerjee für seine friedensstiftenden Worte und Referent Balkan, dass er die Rolle von Rotary eingebracht und dabei eine Friedensinitiative vorgeschlagen habe. Brajers Ansicht nach, habe die Konferenz noch nicht alles erschöpfend geklärt. Deshalb sollten laut Brajer weitere Sitzungen folgen, was besonders die junge Generation an Teilnehmern heftig beklatscht.

Auch die jeweiligen Diskussionen wurden mehrheitlich von der Jugend geführt. In Beziehung auf die rotarische Organisation bestehen Meinungsverschiedenheiten. Der Kosovo und Albanien wollen nicht mit Serbien in einen Distrikt kommen, Makedonien sehr wohl. Ob es sinnvoll ist, zum Beispiel den Kosovo und Albanien in einen türkischen Distrikt zu integrieren oder Makedonien in einen serbischen oder alle drei in einem eigenen Distrikt, dazu bleiben die Antworten aus. Fragen nach einem schnelleren EU-Integrations-Prozess, Investitionen aus dem Westen und Einbindung in ein gesamteuropäisches modernes Verkehrssystem wurden gestellt. Zudem wurde mehr Unterstützung von den USA gefordert und Sorgen um die Stabilität des Friedens sowie möglicher Flüchtlinge aus dem Mittelmeerraum geäußert. Von der Wirtschaft wird die derzeit auf 2025 verschobene Aufnahme in die EU als Katastrophe empfunden und könne nicht hingenommen werden - darin sind sich die Referenten und Teilnehmer einig.

Convenor Hilscher  schließt die Konferenz mit Dank an alle Helfer, auch die fünf Dolmetscher, und alle Teilnehmer. Er erwähnt außerdem, dass man ja bereits seit drei Jahren an dem Thema Neuordnung von Rotary in der Region arbeite und es bald zu einem Abschluss der letzten anstehenden Fragen kommen könnte. Auf dem Galadinner am Abend wurden alle Referenten mit Dankesurkunden ausgestattet und Past R.I. Präs. Kalyan Banerjee gab abschließend den Rat: „Es ist ganz Eure Entscheidung im Sinne Eurer Länder, klug für die Zukunft zu handeln sowie ein Distrikt zu werden, aber besser ein kleiner Teil eines anderen Distrikt zu werden als keiner!“

Der Generaltenor der inzwischen erfolgten Medienberichte zur Konferenz beinhaltet, dass die Referate durchgehend kritisiert haben, dass die Integration der Region nach und in Europa noch nicht erfolgt ist und so eine wirtschaftlichen Stagnation und Emigration der Jugend hervorrufe. Es wird aber hoch geschätzt, dass auch Rotary einmal die Initiative zu einer Region des Friedens ergriffen hat und so die Teilnehmer zu weiterführenden Gesprächen und baldigen Lösungen inspiriert hat.


Die Rede von Dr. Erhard Busek (RC Wien-Süd) finden Sie  hier (Word-Doc, 77,7 KB)

Die Rede von Past R.I. Dir. Örsçelik Balkan (RC Istanbul-Karaköy) finden Sie hier (Word-Doc, 55KB)

Die Rede von Univ.-Prof. Dr. Bernhard Felderer (RC Wien) finden Sie hier (Pdf, 957 KB)

Die Rede von Dr. Srgjan Kerim (RC Skopje) finden Sie hier (Pdf, 2,4 MB)


 

Erschienen in Rotary Magazin

Heinrich Marchetti-Venier

DDr. Heinrich Marchetti-Venier wurde in Oberösterreich geboren. Nach dem Abitur nahm er ein Studium des Lehramtes sowie der Geistes- und Naturwissenschaften an den Universitäten Salzburg auf, es folgten die Stationen, Wien, München, Bochum, Turin, Strasbourg und Washington. Anfangs Tätigkeit in der Raumordnung, später als Historiker und Privat-Gutachter sowie Autor. Er hatte lange Zeit das Amt des Distriktberichters für die österreichischen Distrikte D 1910 und 1920 inne. Heinrich Marchetti-Venier starb im November 2015.

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