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Projekt

Nepal: Asha heißt Hoffnung

Projekt - Nepal: Asha heißt Hoffnung
Eine glückliche Schülerin

Manfred Behrning16.04.2015

Kinderkarrieren in Nepal: Teppichknüpfen und Prostitution statt Bildung. Es sei denn, Rotary hilft: Vor zehn Jahren hat der RC Offenburg-Ortenau in Lalitpur bei Katmandu eine Grundschule gegründet und kontinuierlich ausgebaut. Aus 30 Kindern sind 186 geworden. Past-Präsident Josef Erdrich ist als Kümmerer und oberster Fundraiser mehrfach im Jahr vor Ort. Mit 20 Euro pro Kind und Monat können Lehrergehälter, Schulbücher und weitere Ausgaben bis zu Kleidung und Mahlzeiten finanziert werden. „Hier habe ich mich zum ersten Mal in meinem Leben satt gegessen“, schrieb eine elfjährige Schülerin.

Die Finanzierung der Schule erfolgt vollumfänglich aus Deutschland. Die Lehrkräfte rekrutieren sich aus Nepal, sie sind dort ausgebildet. Die Lehrmethoden werden aus Deutschland in Zusammenarbeit mit dortigen Facheinrichtungen weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit mit den Schulbehörden ist gut, die Schule unterliegt der Kontrolle des Staates. Die Asha Primery School (Asha = Hoffnung) gilt inzwischen als beste Schule. Die Abschlussprüfung haben 100 Prozent der Schüler bestanden.