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Leipzig

Fünf Clubs, eine Convention

Leipzig - Fünf Clubs, eine Convention
Im Kunstkraftwerk-Leipzig trafen sich die Vertreter von fünf Rotary Clubs, Innerwheel und Rotaract © Privat

Die Clubs stemmen ein gemeinsames Projekt und stellen 30.000 Euro für ein Wasser- und Schulprojekt in Sierra Leone zur Verfügung

Kerstin Dolde01.02.2019

Unter dem Dach von Rotary versammeln sich viele Clubs. Warum sollten dann nicht die Clubs aus einer Stadt etwas gemeinsam machen? Nicht nur die gemeinsamen Werte verbinden – auch Kommunikation tut ihr Übriges, und so kamen die fünf Leipziger Clubs auf die wunderbare Idee, eine Veranstaltung ins Leben zu rufen, bei der sich alle Mitglieder mal persönlich kennenlernen und ein gemeinsames Projekt vorantreiben können. So luden die Präsidentinnen und Präsidenten Vera Denzer (Herbst ’89), Mitja Heinemann (Rotaract), Markus Löffler (Leipzig), Christian Prager (Centrum), Thomas Schneiderheinze (Brühl), Alexander Warkus (Alte Börse) und Nicole Weicker (Inner Wheel) Mitglieder und andere Interessierte Ende letzten Jahres zur gemeinsamen „Leipziger Convention“ in das von Markus Löffler gegründeten „Kunstkraftwerk-Leipzig“ ein – und waren am Ende vom Erfolg der Veranstaltung begeistert.

Gemeinsam für Wasser
An diesem Abend stellten die Clubs einander die aktuell laufenden Charity-Projekte und Hands-on-Projekte vor. Diese wurden auch eifrig diskutiert. Der Wissenstransfer zwischen den Clubs funktionierte auf Anhieb. Bei der „Leipziger Convention“ gelang es auch, ein gemeinsames Vorhaben auszuwählen, für das sich alle Clubs in den nächsten drei Jahren engagieren werden. Gemeinsam geht vieles besser – und insgesamt sieben Clubs aus der rotarischen Familie haben eben gemeinsam viel Power. Alle überzeugen konnte schließlich das von Alex Schöpa und Peter Fritz vom Verein „Wasser ohne Grenzen e. V.“ in den vergangenen Monaten ausgearbeitete Schulund Wasser-Projekt in Mathen in Sierra Leone. Die Clubs entschieden, einen Betrag von 30.000 Euro zur Verfügung zu stellen, mit dem durch Zuwendungen aus D 1880 und aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit insgesamt 200.000 Euro finanzierbar werden.

Fortsetzung vor der Haustür
Die Veranstaltung wurde wegen des dichten informativen Formates und der begleitenden Einführungen in immersive multimediale Kunstinstallationen von allen 130 Anwesenden rundum gelobt. Die beteiligten Clubs haben inzwischen Überlegungen für eine weitere gemeinsame Aktion aufgenommen, die dann einen regionalen Bezug haben wird.

Kerstin Dolde
Kerstin Dolde ist Journalistin und arbeitet zurzeit als Verantwortliche Redakteurin für Regionales bei der Frankenpost. Seit Januar 2011 steht sie zudem als Leseranwältin des oberfränkischen Medienhauses den Leserinnen und Lesern als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Von 2005 bis Mitte 2020 war sie als Distriktberichterstatterin für D 1880 unterwegs.