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RC Hof-Bayerisches Vogtland

Klein und Groß gemeinsam am Start

RC Hof-Bayerisches Vogtland - Klein und Groß gemeinsam am Start
Sogar die Jüngsten sind mit Feuereifer dabei. © privat

"Menschen laufen für Menschen" ist der große Benefizlauf des RC Hof-Bayerisches Vogtland. Nun ging er in die 14. Auflage. Der Erlös geht an das Therapeutisch-Pädagogische Zentrum und die örtlichen Sportvereine.

Kerstin Dolde24.04.2016

Hof, 14 mal „Menschen laufen für Menschen“. Meist war Petrus auf der Seite der Veranstalter, des Rotary-Clubs Hof-Bayerisches Vogtland und des Hofer Sportverbandes . Am Samstag machte er scheinbar ein wenig Pause: Es war kalt und es regnete. Doch die Läufer, kleine und große, gesunde und solche mit Handicap, gingen auf die Strecken. 178 Hobbysportler waren am Start. Die Laune an der „Läufer-Base“, dem TPZ am Lindenbühl, hier sind traditionsgemäß Start und Ziel der Veranstaltung, war auf alle Fälle strahlend.

14 Jahre Erfahrung teilen die Veranstalter des Benefizlaufes schon. Und mancher Hobbysportler, der bereits als Kind seine Runden drehte, geht längst als Erwachsener auf die Strecke. Nicht die Zeit zählt, sondern das Dabeisein, die Freude an der Bewegung und dem Gruppenlauf, das Laufen für den guten Zweck. Drei Strecken standen zur Wahl, fünf, neun und 14 Kilometer lang. Dazu die Runde für die Kleinsten. Mit eineinhalb Jahren war Jan Schott der jüngste gemeldete Teilnehmer, die ältesten Teilnehmer waren Benita Harmann und Gerhard Prell, je 76 Jahre alt.

„Der Lauf ist zunächst deswegen eine gute Sache, weil Menschen im Rahmen einer gesunden sportlichen Betätigung Gutes tun können“, betont auch Rotary-Präsident Wolfgang Döberlein. Für jeden gelaufenen Kilometer wurden in diesem Jahr sogar zwei Euro für den guten Zweck abgezweigt werden. „Für Institutionen vor unserer Haustür“, sagt Döberlein.

LAUFEN FÜR INTEGRATION UND SPORTVEREINE

Durch die Tatsache, dass auch Kinder mitlaufen, würden sie rechtzeitig an den Sport und eine gesunde Lebensführung herangeführt. „Und für unseren Club ist der Lauf eine nicht mehr wegzudenkende Veranstaltung - neben dem Einsatz für die gute Sache auch deswegen, weil sich viele vor Ort helfend in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen engagieren. Somit wird auch das Clubleben sehr bereichert“, weiß der Präsident.

Für den reibungslosen Ablauf des Laufes sorgt seit jeher Professor Dr. Matthias Schürmann. So auch in 2016. Der Arzt ist selbst begeisterter Läufer. Er freute sich, dass trotz des schlechten Wetters viele Freizeitsportler an den Start gingen. So ist es möglich, dass in Bälde die Spendenschecks überreicht werden können. Ein stattlicher Teil der erlaufenen Summe fließt als Unterstützung an das TPZ zurück, das von Beginn an ein fester Partner der Laufveranstaltung ist. Mit einem weiteren, großen Teil der erlaufenen Summe werden Hofer Sportvereine gefördert. „In diesem Jahr vor allem jene, die sich besonders für die Integration von Flüchtlingen einsetzen“, sagt Schürmann.

Am Ende gab es Urkunden und Preise. Die stärkste Gruppe stellte die IfL Hof mit 45 Teilnehmern. Dafür gab es natürlich eine Auszeichnung und starken Applaus. Auch die Laufleistung des Gesamtfeldes kann sich sehen lassen: 1736 Kilometer brachten die Erwachsenen zusammen, 159 die Kinder. Dabei sein ist eben alles – denn jetzt dürfen  die Sponsoren tief in die Tasche greifen und die Kilometer in bare Münze umwandeln.

Wer redet da eigentlich noch vom Wetter?

Kerstin Dolde
Kerstin Dolde ist Journalistin und arbeitet zurzeit als Verantwortliche Redakteurin für Regionales bei der Frankenpost. Seit Januar 2011 steht sie zudem als Leseranwältin des oberfränkischen Medienhauses den Leserinnen und Lesern als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Seit 2005 ist sie als Distriktberichterstatterin für D 1880 unterwegs.