Kultur Convoi

„Noch-Nicht-Rotarierin“ Carmen Höfflin machte auf der Distriktkonferenz in Würzburg deutlich, dass Hilfe für die Ukraine weit über medizinische Versorgung und Sachspenden hinausgehen müsse
Die Menschen wollten gesehen werden, jemand solle ihnen zuhören und ihnen Kraft und Mut geben. Genau daraus seien weitere rotarische Projekte des Kultur-Convoi entstanden, etwa Mental-Health-Surfcamps für ukrainische Jugendliche.
Dort erleben junge Menschen aus verschiedenen Regionen der Ukraine erstmals Gemeinschaft, Freundschaft und zugleich psychologische Unterstützung, um besser mit Krieg und Trauma umgehen zu können. „Jeder Jugendliche hat ein Recht auf den Sommer seines Lebens“, sagte Höfflin.
Ein weiteres Projekt ist „VoiceOn“, bei dem ukrainische Musiker aus Schutzräumen oder Bunkern live übertragen werden, um ihre Musik und ihre Geschichten hörbar zu machen. Dabei werde immer wieder sichtbar, welche enorme Resilienz viele Menschen in der Ukraine entwickelt hätten – trotz Krieg, Drohnenalarm und der ständigen Angst, an die Front eingezogen zu werden.


























