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St.Veit/Glan

Kunst kennt keine Grenzen

St.Veit/Glan - Kunst kennt keine Grenzen
Stefan Soltan im Interview mit dem Künstler Franz Politzer (RC Spittal/Drau), links Maler Manfred Bockelmann (RC Klagenfurt-Wörthersee) © RC St. Veit/ Glan, Walter Machan

In einer gemeinsamen Ausstellung fanden rotarische Künstler aus Österreich und Slowenien zusammen

Heinrich Marchetti-Venier16.01.2014

Unter dem Motto „Kunst hilft” stellten sieben Künstler eine Woche in St. Veit/Glan aus. Das Besondere: Die Rotary Clubs St. Veit, Klagenfurt, Klagenfurt-Wörthersee, Spittal, Wolfsberg sowie Domžale in Slowenien und ihre rotarischen Künstler präsentierten sich zum ersten Mal gemeinsam. Die Künstler, das waren Wolfgang Strake, Hans Hiesberger, Manfred Bockelmann, Franz Politzer sowie Thomas Györi, Peppo Pichler und Vinco Zeleznikar, die aus dem Alpe-Adria-Raum stammen. Dieses erste den Distrikt übergreifende Kunstmeeting entsprach genau dem Motto von Gov. Heinz Schwarzl, der zum „Blick über Grenzen” aufruft. Die Künstler führten selbst durch die als Weihnachtsausstellung gut vermarktete, auch durch kulinarische Genüsse und Gespräche mit den Künstlern angereicherte Vernissage. Vielen hat die Vielfalt von künstlerischen Werken, die man sonst nicht leicht in einer Ausstellung vorfindet, gefallen. Einige Werke waren schnell verkauft, weitere waren binnen einer Woche zu erwerben.

Erlös für Schwerstbehinderte

Die Kunstwerke helfen Menschen, die unsere Hilfe nötig haben. Denn bei dieser Ausstellung unter der ideengebenden Initiative von Präs. Walter Macher (RC St. Veit) stellten die arrivierten Künstler ihre Werke in den Dienst schwerstbehinderter Kinder und Jugendlicher des Marienhofes in Maria Saal. Sie widmeten dem Vorhaben je ein Originalwerk und Bücher über Kunst; später kamen noch weitere gespendete Bilder zum Verkauf hinzu. Insgesamt wurde nach einer Woche bei der Finissage mit der Verlosung der Bilder und der Bücher ein Betrag von fast 5000 Euro erzielt, der für die Einrichtung eines Snozelenraumes für die 22 Schwerstbehinderten in Maria Saal verwendet wird.
Heinrich Marchetti-Venier

DDr. Heinrich Marchetti-Venier wurde in Oberösterreich geboren. Nach dem Abitur nahm er ein Studium des Lehramtes sowie der Geistes- und Naturwissenschaften an den Universitäten Salzburg auf, es folgten die Stationen, Wien, München, Bochum, Turin, Strasbourg und Washington. Anfangs Tätigkeit in der Raumordnung, später als Historiker und Privat-Gutachter sowie Autor. Er hatte lange Zeit das Amt des Distriktberichters für die österreichischen Distrikte D 1910 und 1920 inne. Heinrich Marchetti-Venier starb im November 2015.