Distrikt 1830

Projekt - Automechaniker für Nigeria

Präsident Klaus-Günther Strack (RC Aalen-Heidenheim) und Pfarrer Fabian Eke (Projektkoordinator für das Erzbistum Onitsha) vor einerStellwand mit Projektinformation am Rande des Benefizkonzerts. © RC Aalen-Heidenheim

02.02.2016

Projekt

Automechaniker für Nigeria

Julia Essich-Föll

Hilfe zur Selbsthilfe: Der RC Aalen-Heidenheim entwickelte ein eigenes Konzept für die Ausbildung von Automechanikern in Nigeria.

Mit seinem Engagement möchte der Club den Aufbau von Strukturen unterstützen, damit Menschen in ihrer Heimat nachhaltig bessere Lebensperspektiven haben. „Denn auch heute geht es längst nicht allen Menschen so gut wie uns, die Flüchtlingsströme über das Mittelmeer zeugen jeden Tag davon“, erläuterte Präsident Klaus-Günther Strack.

Über ein Jahr haben die Vorbereitungen für dieses Projekt gedauert, bis schließlich drei junge Ingenieure aus Nigeria in Heidenheim zu Lehrlingsausbildern für Automechaniker weitergebildet werden konnten. Unterstützt wird der Club dabei von zahlreichen Projektpartnern, darunter sechs Autowerkstätten, die Handwerkskammer und das Technische Gymnasium Heidenheim.

Parallel zur Ausbildung in Heidenheim errichtet der Hauptprojektpartner, das katholische Erzbistum Onitsha in Nigeria, mit eigenen Mitteln eine Lehrlingswerkstatt. Hilfe und Beratung beim Aufbau der Werkstatt erhält das Erzbistum von den deutschen Partnerunternehmen. Nach ihrer Rückkehr werden die drei Ingenieure ab April 2016 jungen Menschen eine Automechanikerausbildung anbieten. So erhalten diese vor Ort eine Berufs- und Lebensperspektive.

Beratung via Skype
Als Vertreter des Erzbistums koordiniert Pfarrer Fabian Eke, der als Seelsorger in Heidenheim arbeitet, die vielen Themen zwischen Deutschland und Nigeria. Für das erste Ausbildungsjahr hat sich der RC Aalen-Heidenheim vorgenommen, dem Ausbildungsprojekt in Onitsha mit Beratung via Skype sowie mit professioneller Unterstützung aus Deutschland vor Ort zu helfen. Rund 20.000 Euro hat der RC Aalen-Heidenheim dafür zunächst in die Hand genommen. Auch in den kommenden Jahren soll der Ausbildungsbetrieb in Nigeria finanziell unterstützt werden. Ein Teil des Geldes für dieses Projekt stammt aus dem Erlös eines Benefizkonzerts, das der Club gemeinsam mit der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg veranstaltet hat. Ebenfalls aus dem Konzerterlös finanziert werden Sprachkurse des Freundeskreises Asyl.

Erschienen in Rotary Magazin 2/2016

Julia Essich-Föll
Julia Essich-Föll ist Jahrgang 1972 und arbeitet als Redakteurin bei der Ludwigsburger Kreiszeitung. Sie ist Gründungsmitglied des Rotaract Clubs Ludwigsburg und Gründungspräsidentin des 2007 gecharterten Rotary Clubs Ludwigsburg-Alt Württemberg. Das Amt des Distrikt-Reporters für den Distrikt 1830 nimmt sie seit 2014 wahr.

Rotary Magazin 12/2016

Rotary Magazin Heft 12/2016

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