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Bonn

»Berufswahlpass plus« wird zum Markenzeichen

Bonn  - »Berufswahlpass plus« wird zum Markenzeichen
Die Produktion der Dokumentenmappe ist für dieses Jahr gesichert

Der Pass ist eine wichtige Hilfe bei der Berufswahl und findet in der Region mittlerweile große Akzeptanz. Die Bonner Clubs unterstützen die Produktion

Martin W. Huff15.10.2014

Dieser „Pass“ gehört in das Gepäck eines jeden Schülers auf dem Weg ins Berufsleben: der „Berufswahlpass plus“ der Region Bonn/Rhein-Sieg. Die Bonner Rotary Clubs sind von der Idee so überzeugt, dass sie sich nun zum zweiten Mal mit einer Spende von 5000 Euro an der Aktion beteiligen. Der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, konnten die Spende von den Präsidenten der RC Bonn-Siegburg und Bonn-Kreuzberg, Dr. Hermann Tengler und Thomas Reinecke, entgegen­nehmen.


Damit sich alle Jugendlichen auf ihrem persönlichen Weg in den Beruf erfolgreich orientieren und nach der Schule zielgerichtete Schritte in Ausbildung und Studium gehen können, werden sie ab der 8. Klasse individuell beraten und unterstützt. Denn für viele verläuft der Übergang nicht reibungslos.


Pädagogischer Preis: 1 Euro


Der „Berufswahlpass plus“ hat sich dabei als ein Mosaikstein in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt als Wiedererkennungsmerkmal etabliert. Die Schüler erhalten ihn gegen einen geringen – eher „pädagogischen“ – Kostenbeitrag von einem Euro in den Schulen. Der Pass umfasst eine Dokumentenmappe mit wichtigen, für den Übergang von Schule zu Beruf aussagekräftigen Nachweisen zum Beispiel über Praktika oder Zusatzqualifikationen. Er ist zum Markenzeichen geworden und hat bei den Ausbildungsbetrieben beziehungsweise den Berufskollegs inzwischen Akzeptanz gefunden.


Damit haben die Schüler eine wichtige Orientierung auf dem Weg zur Ausbildung. Die Spende der Bonner Rotary Clubs wird einen Teil der Druckkosten abdecken. 17.000 „Pässe“ sind inzwischen ausgegeben worden, etwa die Hälfte der weiterführenden Schulen macht mit bei der Aktion.

Martin W. Huff
Martin W. Huff wurde 1959 in Köln geboren. Nach seinem Jura-Studium arbeitete er bei verschiedenen Verlagen in diversen Redaktionen und Funktionen, zuletzt als Chefredakteur und Leiter Unternehmenskommunikation. Derzeit ist Martin Huff Vorsitzender des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit und Sprecher der Rechtsanwaltskammer Köln. Das Amt des Distrikberichterstatters für D 1810 nimmt er seit Juli 2012 wahr.